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Oliver Buss

Autorenporträt von Oliver Buss

+ warum ich geboren wurde ist mir noch unklar, ich arbeite noch daran. Das ich geboren wurde war wohl nicht nur für meine Eltern des öfteren eine unliebliche Offenbarung. Allerdings existieren derweil genügend Menschen, die meine Erscheinung durchaus mit wohlwollender Freude begegnen.

+ um endlich dem tragischen Weltschmerzkabinett meiner Jugend zu entrinnen, folgte ich dem allgemeinen Lockruf der Medienbranche und trat dem Stamm der Mediengestalter bei, dessen Hauptpopulation im Großbereich Hamburg ansässig ist

+ da außer dem Unendlichen niemand so richtig ein Ohr für mich fand, begann ich dieses schriftlich selbst zu erzeugen und verwandelte jugendlichen Weltschmerz in erkenntnisreiche Weltscherzerei –

+ der Beginn etwas niveauvollerer Schreibkunst ist exakt mit der Jahrtausendwende zusammengefallen, allerdings weiß ich nicht, ob der Welt damit ein Gefallen getan wurde. Nichts desto trotz ertrank ich in einem Kussregen unendlich attraktiver Musen, deren bildhafte Darstellung an dieser Stelle jugendgefährdend wäre. Jedenfalls entstanden in dieser Zeit zwei Bände, halb lyrischer, halb aphoristischer Natur.

+ als beeinflussenden Autor, habe ich Rilke zu meinem persöhnlichen Götzen erklärt, allerdings ging meine Ergebenheit nicht soweit mir auch noch Mädchenkleider anzuziehen

+ ich ergieße mich händisch grundsätzlich nur in öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten, im Volksmund Bars, Kneipen und Cafes genannt.

+ den einzigen Plan den ich bezüglich des Schreibens habe, ist dafür zu sorgen mein Hirn und dessen übergeordneten Raum namens Seele möglichst aufmerksam, aber planlos durch das innere und äußere Universum schweifen zu lassen

+ die beste Lesung bisher hatte ich um drei Uhr morgens in einer Kneipe. Das Personal schloss die Eingangstür und ich hielt eine 45 minütige Lesung vor 6 Leuten – absolut fantastisch

Noch ein ernstes Wörtchen: Schreiben ist für mich der Versuch die Form meiner Seele in das Äußerste einzudrücken

Nicht wie die Welt ist – ist das Wunder – sondern, dass Sie IST (Ludwig Wittgenstein)

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letzte Änderung: 04.10.2012