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Willy Meurer

(*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Autorenporträt von Willy Meurer

»Definition des Aphorismus: Nutrimentum Spiritus – Nahrung des Geistes.«
© Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

So steht mein persönlicher Wahlspruch in www.aphorismen.de – mit dem Hinweis auf mein Geburtsland, meine Wahlheimat, mein Hobby und meinen Beruf. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn man damals mein Geburtsjahr weggelassen hätte. Andererseits stört mich das heute überhaupt nicht mehr, da ich inzwischen schon mal gern mit meinen 74 Jahren kokettiere.

Noch eine kurze Anmerkung zum Photo, auf dem ich meine erreichten 70 mit einem Gläschen Champagner begieße. Das sollte man keinswegs mit meinem darunter stehenden Wahlspruch im Zusammenhang sehen, da mein ›Spiritus‹ sicher nicht vom ›Geist des Weines‹ abhängig ist. 

Mein Zuhause: Zunächst einmal bin ich grundsätzlich ›in mir selbst zuhause‹ – denn da gehöre ich nämlich hin – wie jeder andere Mensch dieser Erde auch zu sich selbst gehört!

Mein Geburtsort: Geboren wurde ich in Dremmen/Kreis Heinsberg, im damaligen Regierungs-Bezirk Aachen, wo man mich dann wenige Tage später röm-katholisch auf die alten deutschen Kaisernamen Wilhelm und Karl taufte. Dort bin ich 1940 eingeschult worden, um dann vier Jahre später ins Gymnasium zu wechseln, das ich mit der Mittleren Reife verließ.

Mein Beruf: Die kaufmännische Lehre im elterlichen Großhandel konnte ich abschließen mit dem Berufstitel: ›Groß- und Außenhandelskaufmann‹. Nach der Einführung des damals in Deutschland noch unbekannten Selbstbedienungs-Systems im Einzelhandel, habe ich Planung, Entwurf und Vertrieb von Einrichtungen für SB-Läden, Cash-and-Carry-Supermärkten und Verbrauchermärkten studiert und war in dem Bereich viele Jahre mit echter Freude und Begeisterung aktiv. 

Meine Wahlheimat: 1983 ist meine ganze Familie: Frau – zwei Söhne, eine Tochter und meine damals 80-jährige Mutter – nach Toronto in Kanada umgezogen. Es würde sicherlich zu weit führen, hier diese Entscheidung zu erläutern, Jedenfalls fühlen wir uns hier absolut wohl, und wir haben den Umzug nicht ein einziges Mal bereut. Hier leben Menschen aller Rassen, Hautfarben, Religionen und Kulturen zusammen, die aus (amtlich registrierten) 162 Ländern dieser Erde kommen – man spricht hier mehr als 120 Sprachen und es werden etwa 50 Religionen, Sekten und Glaubensrichtungen praktiziert. Dabei gibt es kaum nennenswerte Probleme. Aus diesen so erfreulichen Erfahrungen heraus leitet sich der Anhang zu meinem Namen ab: M.H.R. – Member Of The Human Race. Dazu habe ich auch einen speziell darauf zielenden Aphorismus geschrieben. der groß in meinem Schreibzimmer an der Wand hängt, und der auch so in dieser Webseite publiziert ist: 


»No matter who you are – where you are from – what religion you believe in – what colour of skin you have. Just be a decent human being – that’s all it needs.« (Es ist egal , wer du bist – wo du herkommst – an welche Religion du glaubst – welche Hautfarbe du hast. Sei einfach nur ein anständiger Mensch – das ist das einzige, was zählt.)



Auch nach fast 25 Jahren in einem fremdsprachigen Land, pflege ich noch recht intensiv meine Muttersprache und schreibe deshalb immer noch gern für die www.aphorismen.de.

Mein bester Freund: Verheiratet bin ich mit der liebsten und besten Frau, die ich finden konnte, und die auch im wahren Sinne des Wortes ›mein bester Freund‹ ist. Dazu muß ich allerdings sagen, daß ich auch sofort das weitere Suchen aufgegeben habe, als ich meine Bärbel zum ersten mal traf… Mit Gottes Hilfe können wir in drei Jahren unsere Goldhochzeit feiern. Gleich zu Beginn habe ich ihr zu verstehen gegeben, daß ich in unserer Ehe immer das letzte Wort haben würde – und das habe ich auch bis heute durchsetzen können. Ich beende nämlich immer noch unsere Diskussionen und Gespräche mit den Worten: »Yes Dear!« 
Meiner Frau habe ich auch meinen Lieblings-Aphorismus gewidmet:


»Mit DIR wurde mein ICH zu einem WIR.«



Dieses Wir hat sich dann im Verlaufe der ersten 6 Jahre unserer Ehe um drei Wirs erweitert:
Unsere Kinder Frank, Oliver und Dagmar.

Meine Hobbies: In meinen jungen Jahren war ich leidenschaflicher Fußball-Enthusiast und war Ende der 50er Jahre als Schiedsrichter der damaligen Oberliga West (Schalke-Dortmund-Wuppertal-Erkenschwick-Meiderich-Münster-Aachen-Essen-Katernberg u.a.m.) einige Jahre aktiv. Heute kommt der Fußball via TV zu mir ins Haus, was ja auch wesentlich bequemer ist. Ansonsten widme ich meine Zeit ausschließlich meinen Aphorismen, kleinen Gedichten und Kurzgeschichten.

Zum Schreiben bin ich gekommen, weil ich als Kind ein schwer belasteter Stotterer war. In der Volksschule – wie auch später im Gymnasium – war ich vom Vorlesen befreit und brauchte auch an Diskussionen nicht teilzunehmen, da ich eh keine zwei oder drei zusammenhängenden Worte zustande bringen konnte. Ich hatte deshalb meine Antworten und Meinungen zu bestimmten Fragen und Themen überwiegend schriftlich zu formulieren. So entstand im Verlaufe der Jahre mein Hang zum Schreiben, den ich heute immer noch hege und pflege, während das Stottern – unter Mithilfe von Sprachpädagogen – nach Jahren intensiven Trainings vollständig geheilt werden konnte. 

Mein Lebensmotto:
Ich freue mich, wenn ich anderen Menschen eine Freude machen kann. Und ich freue mich gern!

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letzte Änderung: 13.11.2012