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Helga Schäferling

(*1957), deutsche Sozialpädagogin

Autorenporträt von Helga Schäferling

geb. 1957 in Hinterried (Gemeinde Buttenwiesen)
verheiratet seit 1980, 2 Söhne (geb. 1984 und 1987)
wohnhaft in Donauwörth

Sozialpädagogin (grad.), tätig als Seminarleiterin ( „Analytische Traumarbeit nach C.G.Jung“, „Entspannung und Imagination“ und wechselnde Themenbereiche)

Mein Lebensziel:
immer mehr zu dem Menschen zu werden, der ich von Grund auf bin und mich auf meine Weise in die Welt einzubringen.
Neuentdeckungen eingeschlossen! „Lieber ganz als vollkommen sein“, C.G. Jung

Was will ich mit meinen Texten?
teilweise mit Worten spielen
eigene Gedanken zum Ausdruck bringen
anderen Menschen Impulse geben

Wie bin ich zum Schreiben gekommen?
durch die Liebe zum geschriebenen Wort
durch mein zeitweiliges Gedankenchaos, das in Form gebracht werden wollte
durch eine schwere Erkrankung 1998

Wem bin ich in diesem Zusammenhang dankbar?
Helmut Peters: er brachte den Stein ins Rollen, indem er mich ermunterte, meine (mehr oder weniger) „klugen“ Sprüche an www.aphorismen.de zu schicken.
Ganz besonders dankbar bin ich peter e. schumacher: er hat meine Texte nicht nur in die Sammlung mit aufgenommen, sondern hat mit beigetragen, dass der Stein in Bewegung geblieben ist und immer noch rollt
Meiner Freundin Ingrid, die mich (auch schreiberisch) nimmt wie ich bin und produktive Rückmeldungen gibt.

Was war mein allererster Aphorismus?
Während meiner Grundschulzeit sollten wir Sätze mit „wissen“ bilden. Meine damalige Erkenntnis war: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Sie brachte mir das Staunen der Lehrer ein (es waren einige Lehramtsanwärter als Zuschauer anwesend). Jahre später erst wurde ich damit konfrontiert, dass bereits vor langer Zeit ein Mensch namens Sokrates dieselbe Erkenntnis hatte. Was lernen wir daraus? – Weisheit ändert vielleicht ihr Aussehen, aber nicht ihre Aussagekraft.

Was schreibe ich?
Aphorismen
Gedichte
Kleine Geschichten (eher noch versuchsweise)

Was wurde bis jetzt daraus?
„Kleine Nothelfer für die Psyche“ – ein Brevier (nicht nur) für Krebspatienten (Eigenverlag)
„denken zwischen gedanken – nicht ohne hintergedanken“ – ein kleines Aphorismenbüchlein zusammen mit Helmut Peters Veröffentlichungen in etlichen Geschenkbüchern und Kalendern, u.a. im Groh-Verlag, Lingen-Verlag, Grafikwerkstatt Bielefeld

Was ist für mich Erfolg?
in meinem Sinn verwirklichte Projekte
Veröffentlichung von Texten in ansprechenden Büchern
ein besonderer Erfolg ist für mich, wenn ich durch Rückmeldungen erfahre, dass einzelne Texte „Wirkung“ zeigen – Mut machen oder zum Nachdenken anregen

Was ist mir an meiner Seminartätigkeit wichtig?
meinen Teilnehmer(inne)n mit Achtung zu begegnen
Menschen auf ihrem Weg voran zu bringen

Was ist derzeit aktuell?
seit November 2007 Betreuung meiner 86-jährige Mutter als Pflegefall in unserem Haushalt: die gemeinsame Zeit auf möglichst positive Weise – für sie und für mich – nutzen.
Liebe zum Fotografieren und Gestalten von Karten.
nächstes Ziel: Bilder und Texte zu kleinen Büchern werden lassen…

Was lese ich derzeit?
„Träume, Wegweiser in neue Lebensphasen“ von Ingrid Riedel
zwischendurch gerne in „Die zweite Saite“ von Peter Horton (hier fasziniert mich die Poesie, die aus jedem Wort und zwischen den Zeilen klingt)
Weisheitsgeschichten von Anthony de Mello

Wie lautet mein Lieblingsaphorismus, mein Lieblingstext?
Meine Favoriten wechseln. Schon länger gehört (neben anderen) dazu: „Folge nicht den Fußspuren der Meister. Suche, was sie gesucht haben.“ (Matsuo Basho)
Klasse finde ich auch „Fühl dich nicht absolut, ewig und unwiderruflich verantwortlich für alles. Das ist mein Job. Gott.“ (aus dem Internet)
Einer meiner Lieblingstexte lautet:
„…..und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“ (Rilke)
Der morgendliche Besuch bei www.aphorismen.de ist mittlerweile zum Ritual geworden. Vor allem der Blick auf die Neuzugänge ist oft sehr aufschlussreich für mich. Manche Texte berühren mich intensiv und es ist dann spannend, in der Reflexion zu erkennen, warum dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt so ist. Daraus lernen nicht ausgeschlossen!

Habe ich ein schreibendes Vorbild?
Nein, auch wenn ich sicherlich vom einen oder anderen Autoren inspiriert werde. Ich möchte meine Gedanken möglichst auf meine Art ausdrücken und genieße die Freiheit, auch immer wieder ein bisschen wortspielerisch zu experimentieren. Also nicht in einer fachlichen Schublade zu stecken, sondern mein „jungfräuliches“ Schreiben möglichst beizubehalten.

Webseite von Helga Schäferling:

Bücher:

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letzte Änderung: 04.10.2012