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Daniel Mühlemann

(*1959), Naturfotograf, Aphoristiker und Übersetzer

Autorenporträt von Daniel Mühlemann

In der unermesslichen Freiheit gefangen
Das Aphorismenbüchlein im Hemdtaschenformat hat mich während der Schule, der beruflichen Ausbildung und Tätigkeit in der Schweiz und Lateinamerika, als Vater von zwei Töchtern und Student der Spanischen Philologie begleitet.

Meine Vorliebe für Aphorismen wurde durch meinen Grossvater entfacht, als ich mich im letzten Primarschuljahr befand. Beim Forellenfang an der Aare zitierte mein Grossvater, der während seiner Lebenszeit stets mein bester Freund war, oft Lebensweisheiten grosser Denker. In dieser Zeit begann ich Kalendersprüche zu sammeln und alles aufzuschreiben, was mir wichtig schien. Aphorismen zu schreiben war und ist für mich Therapie, ich versuche damit, aus dem Irrgarten meiner Gedanken auszubrechen, Fragen aufzuwerfen und zum Beobachten anzuregen.

Ab und zu kommt es vor, dass mein Gedächtnis nicht auf Schreibimpulse reagiert. Diese Fälle nehme ich zum Anlass, mich von der unermesslichen Freiheit der Natur gefangen nehmen zu lassen, um die Dinge nicht durch die Brillengläser des manierlichen und zivilisierten Stadtmenschen zu betrachten. Diese Augenblicke des Standortwechsels vom Betongrau ins Naturgrün führen bei mir zur Regenerierung der Schreib- und Lebenslust. Mein Wunsch: Noch vor meiner Pensionierung ein Aphorismenbuch veröffentlichen zu können.

Bücher:

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letzte Änderung: 04.10.2012