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Raymond Walden

(*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor

Autorenporträt von Raymond Walden

Raymond Walden ist mein seit 2005 verwendetes, aber keineswegs geheimes Pseudonym für Reinhard Wiechoczek. Ich bin verheiratet und habe drei Söhne. Unter dem bürgerlichen Namen erlangte ich einige Bekanntheit als Gründer und Leiter der Volkssternwarte Paderborn und als engagierter Astrologie-Kritiker.

Ich wurde 1945 in Jena geboren, verbrachte meine Kindheit in der Mark Brandenburg, floh mit 13 Jahren wegen politischer Verfolgung meiner Eltern mit ihnen in den Westen.
Nach Abitur und Studium wurde ich Lehrer in Paderborn, bin aber seit 2009 nicht mehr im Dienst. Als Vorsitzender der Planetariumsgesellschaft Ostwestfalen-Lippe strebe ich die Realisierung eines Planetariums in der Region an.

Seit den 1970er Jahren schreibe ich, zunächst regelmäßige astronomische Artikel für Zeitungen, später zwei astrologie-kritische Bücher und verschiedene Beiträge für unterschiedliche Printmedien, bald auch umfassend gegen Esoterik.
Schon zu Beginn der 1980er Jahre entwarf ich das Kosmonomische Manifest, die Thesen einer neuen, kosmopolitischen, religionsfreien, pazifistischen und humanistischen Philosophie, die ich Kosmonomie nannte, aber nur in bescheidenem Rahmen vorstellte.
Als Schüler wunderte ich mich häufig über langatmige Texte, schrieb meine Aufsätze immer kürzer als die anderen. »In der Kürze liegt die Würze«,  wurde mir zum Prinzip auch in Gesprächen und Diskussionen. Heute kommen mir Gedankenblitze bei nahezu jeder Gelegenheit, sodass Stift und Papier mich stets begleiten. Ist der Rechner gerade eingeschaltet, schreibe ich auch direkt entweder in Manuskript-Dateien oder in meine Website.
Das Ausformulieren ist für mich inzwischen eine Rückzugsmöglichkeit zu innerer Ruhe und Gelassenheit geworden.

Nicht zuletzt durch die Astronomie empfinde ich eine fundierte Naturverbundenheit, die ich auch besonders auf zahlreichen Reisen genieße, häufig mit dem Wohnwagen, mit einer Vorliebe für Frankreich. Ich mag die impressionistische Kunst und die französische Tradition der Aufklärung. Den Idealen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit füge ich Ehrlichkeit und Gewaltlosigkeit  hinzu.

Der klassischen Musik, aber auch dem einen oder anderen Popsong verdanke ich manche Inspiration.

Einer der schönsten Momente?  Als zwei mir liebe Menschen ernstlich vom Tod bedroht waren, zog die seriöse Medizin mit für mich prägendem Erfolg alle Register ihres Könnens.

Meine empfindlichste Niederlage?  Ich wurde dienstlich gemaßregelt und endgültig beruflich demotiviert, nachdem ich einen viel beachteten Artikel über den Niedergang des deutschen Bildungssystems, mit überwältigender Leserzustimmung, auf der Titelseite einer Tageszeitung verfasst hatte.
Diese Verlogenheit und spätere persönliche Erfahrungen bezüglich der eingeschränkten Pressefreiheit waren mir schließlich der Anlass, mit der Kosmonomie zielstrebiger an die Öffentlichkeit zu treten.

Sentenzen von Freiheit – Kosmonomisches Manifest erschien 2005 als Aphorismen-Band.

Weitere Aphorismen, quasi als Fortsetzung, publiziere ich häppchenweise unter Sequenzen von Skepsis auf meiner Website.
Das Buch Menschliches Glauben kam 2008 heraus. Es stellt das und den Glauben zur Diskussion und basiert auf zahlreichen eigenen Erlebnissen und Wahrnehmungen von öffentlichen Ereignissen mit einer abschließenden Beschreibung des kosmonomischen Selbstverständnisses.

Zukunftspläne? Ich hoffe, die Kosmonomie gegen den „Mainstream“ dennoch etablieren zu können, arbeite an einem weiteren Buchmanuskript zum Thema und habe begonnen, vor allem über das Internet auch international Akzente zu setzen.

Es gibt so viele bewundernswerte Aphorismen, dass ich keinen Lieblings-Aphorismus nennen kann, wohl aber möchte ich einen eigenen als Leitgedanken anführen: »Das Morgenrot färbt den Tagesbeginn nur flüchtig; der Tag enteilt langsamer. Das ist unsere Chance.«

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letzte Änderung: 04.10.2012