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Marion Wolf

(*1950), Medienpädagogin, Journalistin und Autorin

Autorenporträt von Marion Wolf

Ich bin geboren in Ansbach /Mfr, habe in München und Salzburg studiert (HF Pädagogik, Publizistik, NF Anthropologie, Psychologie, praktische Theologie, Philosophie, Germanistik, Friedensforschung an der Soziologie und Politologie - durch Tod des Doktovaters und später eigenen Unfall ohne Examen), später wohnte ich in Pullach, Feldkirchen-Westerham, Ainring und Straubing, seit 2005 in Berumbur / Ostfriesland.
Schon als Kleinkind sang ich hingebungsvoll Heinrich Heines Lied "Leise zieht durch mein Gemüt...", betrachtete stundenlang die Bilder in alten Märchenbüchern und hatte eine blühende Phantasie, in der Schulzeit liebte ich Goethes Gedicht "Mignon" und Börries von Münchhausens Gedicht vom Flieder "Nass war der Tag...", nach der Buchausgabe zu Schulbeginn blätterte ich wie verrückt im Lesebuch und suchte nach Gedichten, anstatt mit den Mitschülerinnen zu tratschen. Schillers Balladen haben mich da sehr beeindruckt. Fasziniert hat mich Herbert Kaufmanns Buch "Roter Mond und Heiße Zeit", darin der Dichterhirte Mid-e-Mid mit seinen Spottversen, später George Orwells "Farm der Tiere" und die Märchen von Oscar Wilde. Auch einige von Andersens Märchen schätze ich sehr.
Erste Gedichte habe ich schon als Kind / Jugendliche verfasst, als Studentin erste Märchen entworfen. Mit 30 Jahren begann ich bewusst zu schreiben, um die Ungereimtheiten meines Lebens und dieser Welt phantasievoll zu verarbeiten. Kritische Gedichte, Parabelmärchen oder Aphorismen sind verarbeitete Empörung.
Auf die Idee, Lebenszusammenhänge in Märchen zu kleiden, kam ich beim Ausarbeiten eines Referats über die Fabeltheorie Lessings. Da ging die Phantasie mit mir durch.
Ebenso beim Auftrag, ein kurzes Motivationsmärchen für Grundschüler zu schreiben - heraus kam erst ein ellenlanges lustiges Drama und daraus entwickelte sich meine (noch unfertige) Kinderbuchserie Pfiiffkus Pfeffernuss.
Daneben bin ich empfänglich für die Poesie der Natur, die ich in Lyrik und Prosa mit einarbeite. Ideen kommen mir durch Beobachtungen und Erfahrungen. Meine Teufels-Ballade und mein Theaterstück Faustas Irrungen habe ich nachts geschrieben - dabei standen mir die Haare am Hinterkopf wie Antennen zu Berge...
Früher schrieb ich auf Schmierpapier und musste mich dann zwingen, alles ordentlich in die Schreibmaschine zu tippen; heute mache ich mir nur vereinzelt Notizen und schreibe gleich in den PC - dort kann man wunderbar Texte umstellen, ändern, verbessern, erweitern. Für meine Kindergeschichten arbeite ich mit diversen Illustratorinnen zusammen - nach geplatzten Verlagsverträgen suche ich einen neuen Vertrieb für Malmärchenbücher mit guten Vorbildern und friedenspädagogischen Inhalten. Außerdem arbeite ich mit einem Programmierer an einem Internetzportal für ideenreiche Leute - es ist eine Schande, dass 90% aller Erfinder ihre Ideen nicht vermarkten können! Ein satirisches Buch über Politiker und ihr Stimmvieh aus Sicht einer Pädagogin ist fast fertig. Auf Fertigstellung wartet neben unfertigen Kindermärchen noch ein wissenschaftliches Buch über die von mir entschlüsselte Bedürfnis-Struktur des Menschen und seine Auswirkungen.
Mir gefällt Albert Einsteins Spruch: "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."
Darüber hinaus habe ich ein Arsenal Lieblings-Aphorismen von Autoren aus aller Welt und allen Epochen gesammelt.

Restexemplare ihrer Bücher erhalten sie direkt von der Autorin übe rihre Webseite.

Webseite von Marion Wolf:
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letzte Änderung: 03.03.2015