Stefan von Kegler

(*1968), Dr. med., MedizinaphoristikerFoto: Stefan von Kegler

Wort- und Gedankenkünstler, ja Jongleure des Feinsinnigen möchte ich die wahren Aphoristiker nennen, schaffen sie es doch, hochkoordinativ Gedanken mittels weniger Worte zu verbinden, Ihnen eine ungeahnte Wendung zu geben oder einfach nur mit einer messerscharfen Folgerung Verblüffen zu erzeugen.
Diesen Künstlern möchte ich nacheifern. Dabei scheint mir das Gelingen dieses Unterfangens gar nicht so ganz in den eigenen Händen zu liegen: Ähnlich wie dem geschätzten Kollegen von Hirschhausen, geht es auch mir so, dass ich immer wieder erstaunt auf das blicke, was ich soeben zu Papier gebracht habe, ohne den eigentlichen, mehr oder weniger kreativen Schaffensprozess dahinter so recht zu bemerken.
Es scheint dies das Werk von Verbindungen von Abermillionen von Neuronen- und vielmehr noch, entstehen auf diese Art während dieses Schaffensprozesses nachgewiesenermaßen massenhaft neue Verbindungen in unseren Gehirnen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass der Schreibende seine Kreativität durch das Schreiben steigert, indem er so den Grundstein für zukünftige Leistungen legt.
Ich habe nie in meinem Leben Gedichte verfasst, erst mit zunehmendem Alter und den gleichsam wachsenden Sentimentalitäten bringe ich solche mehr schlecht, als recht zu Papier. Mir scheint jedoch, als wüsste nur ich, worum es sich dreht!
Also hoffe ich auf vermehrte Eingebungen beim Schreiben und freue mich an den Werken der Miteiferer auf aphorismen.de , denn
„ Gutes tut, wer Gutes schreibt. Jedem gutem Wort aber sollte auch die Tat tasächlich folgen." (Stefan v. Kegler)
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