Sven Eisenberger

(*1963), Lehrer und MenschFoto: Sven Eisenberger

So richtig mit dem Schreiben begonnen habe ich in den frühen 1980er Jahren (Hospitation bei einer Tageszeitung im Ruhrgebiet) mit der Aufzeichnung von kuriosen Familien- und Verwandtschaftsgeschichten und angeregt durch mehrere Begegnungen mit Max von der Grün, der ein guter Bekannter zweier Großtanten in Dortmund war.
Seitdem steht auch der "große Ruhrgebietsroman" auf meiner to-do-Liste (Ralf Rothmanns "Milch und Kohle" ist natürlich nicht einholbar), für dessen Beendigung ich vielleicht einmal mehr Zeit finde.

Danach ging es weiter mit gelegentlichen Filmrezensionen (Wiglaf Drostes damaliger Idee, es als Filmkritiker zu versuchen, bin ich nicht gefolgt) und einer Sammlung von Aphorismen und Alltagsbeobachtungen, die wesentliche Inspirationskraft durch eine Lektüre von Lichtenbergs "Sudelbüchern" erhalten haben.
Seit 1987 sind da zahlreiche Kladden entstanden, die auch Ausgangspunkt für einige Kurzgeschichten waren, welche u.a. bei zwei Lesungen ("Zirkeltraining") in Bielefeld Ende der 1990er Jahre öffentlich vorgestellt wurden.

Da ich vor meiner Lehrertätigkeit (seit 2002) zwischenzeitlich auch mit gelegentlichen Übersetzungen aus dem Englischen und ins Englische meinen Lebensunterhalt bestritten habe, sind in diesem Rahmen auch einige lyrische Übertragungen von englischen Gedichten und Songtexten (z.B. von Divine Comedy und Ian Durie) entstanden, die mal für eine musikalische Lesung gedacht waren.

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