Latif Havrest

(*1953), Dr. phil., Dolmetscher und SprachwissenschaftlerFoto: Latif Havrest

Latif Havrést, geboren 1953 in Sulaimania, in der kurdischen Region im Irak, lebt seit 1977 in Österreich, hat an der UNI Graz Dolmetsch und an der UNI Wien Sprachwissenschaften studiert.
Schon als Kind hat er seine Vorliebe für Schreiben entdeckt und ständig kindliche Phantasiegeschichten und gereimte Worte geschrieben und in Wandzeitungen der Schule den Mitschülern zum Lesen angeboten. Mit 17 wurden seine Gedichte, Artikeln und Kurzgeschichten in den kurdischen Publikationen im Irak veröffentlicht.
1990 wurde sein erster Gedichtband in kurdischer Sprache in Wien herausgegeben.
1995 erschien sein Sachbuch über die Soziologie der Sprache unter dem Titel „Sprachpolitik, Sprachenrecht und Sprachplanung im geteilten Kurdenland" im Passagenverlag.
2008 wurden Gedichte von ihm in der Anthologie "Neue österreichische Lyrik und kein Wort Deutsch" veröffentlicht.
Bis 2009 hat er im Institut WIFI sowie im Institut „ibis acam" Deutsch als Fremd- und Zweitsprache unterrichtet, sowie als Seminarleiter für Gender Main Streaming und interkulturelle Kommunikation. 
Von 2010 bis 2016 Arbeit als Mediator und Konfliktmanager in nachbarschaftlichen Konflikten bei einer staatsnahen Institution. 
2015 erschien von ihm der Gedichtband „Flügge Worte" im tridition Verlag.
2016 erschien von ihm der nächste Gedichtband „VER!WOBEN", ebefalls im tridition Verlag.
Seit 2017 arbeitet er als Amtsdometsch in der JBA / Bundesministerium für Justiz, Wien.

Alle Texte von Latif Havrest anzeigen