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Ernst Ferstl

(*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Autorenporträt von Ernst Ferstl

Ernst Ferstl zum Thema „Aphorismus“:
„Ich versuche, meine Eindrücke auszudrücken: kurz und fündig, geistreich und humorvoll, klar und verständlich, poetisch und philosophisch. Ich mache mir keine Sorgen – ich mache mir lieber Gedanken. Mit Aphorismen lässt sich vieles auf den Punkt bringen, und für den Rest gibt es ja Ruf- und Fragezeichen.“

Lebenslauf:
Ernst Ferstl ist 1955 in Neunkirchen/Niederösterreich geboren und mit sechs Geschwistern auf einem Bauernhof aufgewachsen. Er besuchte die Volksschule in Zöbern, die Hauptschule in Aspang und das Musisch pädagogische Realgymnasium Wr. in Neustadt. Danach folgte der Präsenzdienst beim Bundesheer. Das Lehramt für Hauptschulen in Deutsch, Geographie und Wirtschaftskunde belegte er in der Pädagogischen Akademie in Wien/Strebersdorf. Heute ist er verheiratet und lebt mit seiner Familie (4 Kinder) in Zöbern. Als Lehrer unterrichtet er an der Hauptschule in Krumbach.

Dichterlauf:
Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“

Er veröffentlichte erste Arbeiten in Jugendzeitschriften, Büchern, Kalendern, Zeitungen und im Radio und schrieb Beiträge für die Grazer Kabarettgruppe „Die Tellerwäscher“. 1993 erschien das Buch „Zusammen sind wir herzzerreißend“ (Liebesgedichte) im Deutschen Schneekluth-Verlag. Dann folgten bisher mehr als 20 Bücher in verschiedenen deutschen und österreichischen Verlagen.

Einige Literaturpreise: Einer davon war der 1. Preis beim 1. österreichischen Haiku-Wettbewerb 1992. Zuletzt erschienen einige sehr erfolgreiche Geschenkbücher, wie z.B. „Die kleine LebensKunst“, „Die kleine LiebesErklärung“ „Ohne dich ist alles nichts.“ und „365 GuteLauneGedanken“ im deutschen Coppenrath Verlag.

Lieblingsautoren:
Erich Fried, Georg Christoph Lichtenberg, Zarko Petan, Stanislaw Jerzy Leç, Hans Kruppa, Kristiane Allert-Wybranietz, Marie von Ebner-Eschenbach, Peter Handke - und viele zeitgenössische Aphoristiker.

Lieblingszitate:
Er sagt: „Meine Lieblingszitate wechseln ziemlich oft, derzeit sind es ein Spruch von Konrad Adenauer: „Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“ und ein Aphorismus von Lichtenberg: “Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.“

Anekdote:
Von einer burgenländischen Volksschule zu einer Lesenacht eingeladen, versuchte er den zehnjährigen Kindern die Gedichtform Haiku (Gedicht mit 17 Silben aus 3 Zeilen mit 5, 7 und 5 Silben) näher zu bringen und eigene zu schreiben. Ein Schüler schien seinen Erklärungsversuchen besonders aufmerksam zu folgen und so fragte er ihn: „Martin, kannst du uns jetzt kurz erklären, was ein Haiku ist?“ „ Nein“, meinte der, „kann ich nicht. Aber mein Papa hat auch eine Glatze!“.

Interessant ist vielleicht noch, dass Ernst Ferstl...
...noch immer gerne unterrichtet
...auch einmal einen Roman schreiben will
...christlich zu leben versucht
...(noch) ohne Handy auskommt
...ein großer Fußballfan ist
...gerne (im eigenen) Wald arbeitet oder mit dem Rad fährt
...von Süßigkeiten nie genug bekommen kann
...zumindest ein Mal pro Woche Schnitzel ißt
...Milch und Bier zu seinen Lieblingsgetränken gehören
...wieder einmal in der Toskana Urlaub machen will
...gerne Reinhard Mey, die Beatles und Christina Stürmer hört
...Bücher zu den Lebensmitteln zählt


Webseite von Ernst Ferstl:

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letzte Änderung: 04.10.2012