Marc B. Rey

(*1972), Publizist und AutorFoto: Marc B. Rey

Geboren im letzten Jahrhundert, in einem Talkessel, wo die Bewohner einst glaubten, sie könnten alles außer Hochdeutsch, bis dann eines Tages ein Bahnhof alles zum Wanken brachte, freue ich mich heute immer wieder aufs Neue in Berlin leben zu dürfen. Eine Stadt, die zwar mehr Probleme als Einwohner hat, und ständig neue dazu bekommt, eine Stadt die chaotisch, bisweilen auch alptraumhaft sein kann, aber eben auch unglaublich viele, spannende Menschen beherbergt, aus über 250 Nationen der Welt. Eine Stadt, wo die Geschichten einfach auf der Strasse liegen. Man muss sich nur danach bücken oder zuhören können, und dann bereit sein, sie zu erzählen.
Dazu gleich mehr.

Eines Tages (davor brach erstmal in meinem Leben alles zusammen, was auch mit dem 11. September zu tun hatte, doch dies ist eine andere Geschichte) nahm ich die Einladung meiner Schwester nach Berlin an, verbrachte eine Woche hier, entschied mich spontan, dem Ruf dieser bizarren Schönheit zu folgen und zog hierher. Nach und nach verliebte mich in diese Stadt und seine Menschen. Ich fing an zu schreiben, erst kleine Artikel für Zeitungen, dann für Online Portale und machte mir immer wieder Romannotizen. Nebenbei ging ich noch zu einer sehr bekannten Drehbuchschule, weil gute Drehbücher und gute Romane viel mehr gemein haben, als man landläufig so denkt. Akte, Wendepunkte, Pitches, in-between-Characters, Plotstruktur usw.

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