Friedrich Witte

(*1936), Stereonaut und AphoristikerFoto: Friedrich Witte

Friedrich Witte wurde 1936 ins Leben hineingeboren. Schulzeit und Lehre wurden meine ersten galaktischen Wissensbausteine.
Ein qualifizierter Arbeitsplatz in der Weltraumforschung verschaffte mir Gelegenheit von Anfang an aktiv dabeizusein, und zu erleben, wie durch die Wettersatelliten die Weltraumfotografie erstmals unseren Globus eingefangen hat. Dabei entwickelten sich Vorlieben für das Ungewöhnliche: Die Astro-Stereoskopie wurde mein neuer Bedeutungskosmos. Ich setzte auf das noch nie Gesehene.
So wurde ich Stereonaut mit Götteraugen! Es entwickelte sich eine Raumphilosophie, in der sich Raum und Zeit zum Innehalten und Raum für das Dazwischenliegende vereinen lassen.

Hinzu kommt die Wortspielverliebtheit in der deutschen Sprache. Mein Leben nimmt täglich an Schärfe zu.
Man kann auch sagen: Ich bestehe aus einem intelligenten Input-Output-System. Man wird zum Tellerrandforscher, der sich fragt: Wer in aller Welt bin ich?
Literarische Delikatessen haben es mir angetan. Ohne Aphorismen würde ich das Leben nicht verstehen. Ein Dichternachlaß, den ich übernommen habe, hat dazu geführt, daß auf 25 Seiten auf dieser Webseite von Peter E. Schumacher angenommen wurde. Seitdem ist Erich Limpach immer noch im Dauereinsatz und man findet ihn für die schwierigsten Aufgaben des Lebens. Mit Erich Limpach ist man nie am Ende. Das ist der Zauber seines Werkes.
Der heimliche Star sollte die deutsche Sprache sein, denn sie ist das Haus des Seins. Sein oder Nichtsein ist wie Null oder Eins. Es sollen noch viele Sprachperlen prasseln.

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