Gedicht zum Thema: Mai

mai

morgens
den taufeuchten himmel
umarmen
und in die
feinen blauen wolken
greifen
schimmerndes gold
an den zimmerwänden
festmalen
und
für die ewigkleit
rahmen
das wachsen und rauschen
der blütenblätter
belauschen
voll hunger
das muntere jauchzen
aufbrechender erde
in jede pore
einsaugen
und des nachts-
die
vollkommene
leichtigkeit
ja-
frische unsterblichkeit
träumen

© Cosima Bellersen Quirini