Gedicht zum Thema: Möglichkeit

Nichts ist unmöglich

Wenn man in die Welt rausschaut,
Sieht man oft nicht das, was man sehen will.
Da sieht man Dinge wie Krieg, Zerstörung und Tod.
Aber das, was man ganz und gar liebt, bleibt oft verborgen.

Aber bedenke, nichts ist unmöglich.
Eine Blume in 10000 Meter Höhe fragt sich nicht,
warum sie dort steht und leben kann.
Eine Hummel, die eigentlich nicht fliegen könnte,
fliegt einfach, sie fragt nicht wie das geht,
denn nichts ist unmöglich.

Es ist schwer in der Welt zu sehen,
wo viele nur zerstören.
Umso mehr ist es wichtig, das zu sehen,
was man nicht zerstören kann.
Das zu sehen, ist eine Kunst.

Aber bedenke, nichts ist unmöglich.
Leben in 10000 Metern Tiefe ohne jedes Licht,
aber diese Wesen fragen nicht, wie das geht.
Eine Ameise, die mehr trägt, als sie eigentlich könnte,
fragt sich nicht, warum,
denn nichts ist unmöglich.

Was sagt uns das alles?
Vieles scheint unmöglich, doch es passiert.
Es geschieht jeden Tag. Jeden Tag ein Wunder.

Lass mich dir eine Blume schenken.

Eine Liebe ist wie eine Blume, die man pflegen muss.
Man muss ihr Zuneigung entgegenbringen,
ihr zusehen, und sie leben lassen.
Blumen brauchen Licht zum Leben.

Lass mich dir zeigen, was es heißt in Hoheit zu leben,
Lass mich dir zeigen, wie es ist zu fliegen.
Lass mich Licht suchen, wo Dunkelheit herrscht.
Lass mich deine Lasten tragen, egal wie schwer.

Denn nichts ist unmöglich, wenn man ein Ziel hat,
Jemanden, den man tief verehrt, alles zu geben was man hat.

Das Gefühl zu Leben, zu Fliegen, im Licht zu stehen
und jemanden zu haben, der einem das Gefühl gibt,
einzigartig zu sein wie jede Blume auf der Welt.

Nichts ist unmöglich.

© Frank Korablin

(*1987), Immobilienökonom