Gedicht zum Thema: Glaube, Glauben

Ein Mensch, der unablässig glaubt,
sich selbst der Phantasie beraubt,
die man ja braucht in jedem Leben,
den wird's wahrscheinlich niemals geben.
Bei dem, der glaubt nur, wenn er's braucht,
Ist dieser Glaube schnell verraucht.
Nur wenn Du mittig Dich bewegst,
Du weder Groll noch Ängste hegst,
Dann wird Dir oft in Deinem Leben
(Wer weiß von wem) sehr viel gegeben.

© Horst Fleitmann

(*1951), Verlagskaufmann und Autor