Gedicht zum Thema: Geborgenheit

Ein Arm voller Geborgenheit

In meinem Arm liegt Güte,
Geborgenheit und Wärme
In meinem Arm liegst Du,
birgst gelassen Dein Gesicht
In meinem Arm siehst Du den Schmerz,
die Last und auch die Schwere,
siehst sie immer da und doch
bekümmern sie Dich nicht

In meinem Arm liegst Du allein
und raubst mir so den Atem
Es bleibt mein stetig schönster Traum
von Ewigkeit und Sinn,
bleibt bei mir wie der Wind
im immergrünen Garten
Verfallen bin ich Dir, der Anmut
und dem Liebreiz fürderhin

In meinem Arm liegst Du
nun nimmer mehr, mein Herz
Es war nur der Traum
der in mir noch so lange gärte
Der Traum vom Ende allen Leids
und allen Schmerz´,
ein Sinnen, das ohne Dich
nicht eben lange ging

In meinem Arm lagst Du
und mit Dir Deine Wärme
Durch meinen Arm empfing ich
Güte und Geborgenheit
In meinem Arm ist jetzt die
schrecklich kalte Leere,
die vergeblich nur
nach Deinen Armen schreit

© Stefan von Kegler

(*1968), Dr. med., Medizinaphoristiker