Gedicht zum Thema: Sinn des Lebens

Man gibt heut viel Geld aus, für Rüstung und Mond,
obwohl viele ahnen, daß es nicht lohnt.
Es wär'n soviel Dinge auf Erden zu tun,
da hat man kein Geld für, was sagst du nun.

Friß oder stirb, ist heute Parole,
jeder will glänzen, mit anständig Kohle.
Nur wer was hat, wird auch anerkannt,
man ist darum fleißig, im ganzen Land.

Doch irgendwann merkt man, wie leer alles ist,
weil man den Sinn seines Lebens vergißt.
Man studiert Bücher, von Gottes Gesetz,
so müßte man leben, dann gab's keine Hetz.

Je mehr man sich mit der Thematik befaßt,
erkennt man sein Übel, sinnlos die Hast.
Man kann mit sehr wenig sehr glücklich sein,
und viele Probleme werden dann klein.

Es ist schon sehr komisch, wenn ich bedenk,
was durch mein Handeln, ich hab' zum Geschenk.
Ich habe viel Zeit mir Gedanken zu machen,
doch leider hab ich dabei nicht viel zu lachen.

All meine Verse, die ich hab gemacht,
sind sie am Ende von allen verlacht?
Oder hab ich das Glück, vielleicht irgendwann,
daß man mich versteht, und froh ich sein kann?

© Peter Lewicki