Gedicht zum Thema: Weihnachten

Weihnachtsstreß

Advent, Advent
Ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier –
Um Himmels Willen, wer hilft jetzt mir?
Der Baum, er brennt schon lichterloh.
Ich werd‘ des Lebens nicht mehr froh.

Was soll nur die Familie denken?
Jetzt wird mir keiner mehr was schneken.
Dabei freue ich mich schon so sehr
auf ... + ... + ... und noch viel mehr.
Vor allem Glück auf dieser Welt
und daß die Familie zusammenhält,
erhoffte ich mir dieses Jahr.
Doch nun steht vor mir die Gefahr.

Warum nur kann ich mich nicht regen?
Starr schau ich zu – ohne mich zu bewegen!
Ein Schrei erstickt in meiner Kehle
und sanft entschwindet meine Seele.

Doch plötzlich – ich bin wach – und glaub‘ es kaum:
Der Spuk war alles nur ein Traum!

© Ellen Zaroban