349 Zitate und 1 Gedicht deren Autor/Quelle 'Friedrich der Große' enthält.

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Pursche, wollt ihr denn ewig leben?

Friedrich II., der Große (1712 - 1786), preußischer König, »Der alte Fritz«

Soll er bei der Schlacht zu Kollin seinen Grenadieren zugerufen und sich selber in den Kampf gestürzt haben, was einen alten Soldaten zu der Entgegnung veranlasst haben soll: 'Ich dächte, Fritze, für acht Groschen wär's heut' genug.'

Weise ist derjenige, der, wenn geschlagen, die Ursachen davon einsehen lernt und sie ändert.

Thomas Carlyle (1795 - 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller

Quelle: Carlyle, Geschichte Friedrichs II. von Preußen genannt Friedrich der Große, 1858

Nicht die schimmernde Tat vor dem Auge der Welt, nicht das stürmende Klatschen des Beifalls der Menge – die innere Quelle der Tat ist's, die zwischen Tugend und Untugend richtet.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Theoretische Schriften. Rede über die von Seiner Herzoglichen Durchlaucht gegebene Frage: Gehört allzuviel Güte, Leutseligkeit und große Freigebigkeit im engsten Verstand zur Tugend?, 1779

Selbst wenn allgemein der Satz anerkannt würde: "Die Staaten verpflichten sich ein für allemal, sich dem Ausspruch eines Schiedsgerichts zu unterwerfen", so wäre doch auf die Durchführung dieser Verpflichtung niemals mit Bestimmtheit zu rechnen.

Julius von Verdy du Vernois (1832 - 1910), Adrian Friedrich Wilhelm Julius Ludwig von Verdy du Vernois, königlich preußischer General der Infanterie und preußischer Kriegsminister (1889-1890), Bedeutung erlangte er vor allem durch seine strategischen Studien und Veröffentlichungen, die auch im Ausland große Beachtung fanden

Was auch zur Erfüllung des Wunsches, den Krieg zu beseitigen, hervorgesucht werden kann – es führt zu keinem durchgreifenden Ergebnis. Der Krieg findet nun einmal seine Begründung in der Natur des Menschen und in dem Zusammenstoß ihrer Interessen.

Julius von Verdy du Vernois (1832 - 1910), Adrian Friedrich Wilhelm Julius Ludwig von Verdy du Vernois, königlich preußischer General der Infanterie und preußischer Kriegsminister (1889-1890), Bedeutung erlangte er vor allem durch seine strategischen Studien und Veröffentlichungen, die auch im Ausland große Beachtung fanden

Ungeachtet aller Bestrebungen ist die Zeit des ewigen Friedens – jedenfalls in absehbarer Zeit – nicht zu erwarten. Das menschliche Geschlecht müßte sich in seiner Allgemeinheit noch gründlich verändern: die Leidenschaften müßten schwinden, die Interessen sich konfliktlos gestalten – gleiche sittliche und politische Anschauungen zum Allgemeingut geworden sein.

Julius von Verdy du Vernois (1832 - 1910), Adrian Friedrich Wilhelm Julius Ludwig von Verdy du Vernois, königlich preußischer General der Infanterie und preußischer Kriegsminister (1889-1890), Bedeutung erlangte er vor allem durch seine strategischen Studien und Veröffentlichungen, die auch im Ausland große Beachtung fanden

Die Politik hat von jeher mit eingegangenen lästigen Verpflichtungen gebrochen, wenn diese unerträglich wurden, oder der Zeitpunkt geeignet erschien, sich ihrer zu entledigen.

Julius von Verdy du Vernois (1832 - 1910), Adrian Friedrich Wilhelm Julius Ludwig von Verdy du Vernois, königlich preußischer General der Infanterie und preußischer Kriegsminister (1889-1890), Bedeutung erlangte er vor allem durch seine strategischen Studien und Veröffentlichungen, die auch im Ausland große Beachtung fanden