1208 Zitate und 1 Gedicht deren Autor/Quelle 'Jean Paul' enthält.

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Wenn Schwächlinge anfangen, über den ersten Buchstaben des Alphabets nachzudenken, können sie ganz schnell dem Wahnsinn verfallen.

Arthur Rimbaud (1854 - 1891), Jean Nicolas Arthur Rimbaud, französischer Wegbereiter zum Symbolismus und Lyriker

An Paul Demeny, am 15. Mai, 1871

Was ist das Göttlichste auf dieser Welt?
Was hält uns aufrecht im Gewand vom Staube?
Was ist's daß hier zu Engeln uns gesellt?
Es ist das geistig Herrlichste – der Glaube!

Josephine von Sydow (18./19. Jhdt.), nach Berlin und die Mark Brandenburg verheiratete südfranzösische Adelige, Schriftstellerin, befreundet mit Jean Paul (erster Briefkontakt Mitte März 1799)

Manche Leute reisen, um Neues zu sehen; aber sie sehen das Neue leider immer mit alten Augen.

Charlotte von Kalb (1761 - 1843), geborene Marschalk von Ostheim, deutsche Schriftstellerin, 1784 in Mannheim mit Schiller befreundet, später mit Hölderlin, ab 1796 mit Jean Paul

Freiheit und Gleichheit lehrt der Humor und das Christentum, – beide vergebens.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Denkrede auf Jean Paul, Frankfurt/Main am 2. Dezember 1825

Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Denkrede auf Jean Paul, Frankfurt/Main am 2. Dezember 1825

Wieviel feinste Rücksichten sind nötig, um sich zu lieben, und wieviel Aufmerksamkeit auf sich selbst, um sich immer zu lieben.

Josephine von Sydow (18./19. Jhdt.), nach Berlin und die Mark Brandenburg verheiratete südfranzösische Adelige, Schriftstellerin, befreundet mit Jean Paul (erster Briefkontakt Mitte März 1799)

Fast noch sorglicher als unsern Haß
suchen wir unsere Liebe zu verbergen.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Denkrede auf Jean Paul, Frankfurt/Main am 2. Dezember 1825

Die Zunahme an Glück ist allein wahrer Fortschritt.

Frédéric Bettex (1837 - 1917), Jean Frédéric Bettex, Schweizer Lehrer und apologetischer Schriftsteller, verfasste Romane und Novellen

Quelle: Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon. Zusammengestellt von C. Schaible, Verlag von Paul Waetzel, Freiburg und Leipzig 1901