4 Zitate und 6 Gedichte von Maria Janitschek.

Wen keine Sorgen und Krankheiten plagen, der ist doch thöricht, wenn er sich nicht glücklich und zufrieden fühlt.

Maria Janitschek (1859 - 1927), deutsch-österreichische Schriftstellerin und Lyrikerin; stand der Frauenbewegung nahe

Quelle: Janitschek, Ninive, 1896. Originaltext

Zum Glück giebts nicht viele so entschiedene Naturen da würde die Welt ja nach drei Tagen in Trümmer geschlagen.

Maria Janitschek (1859 - 1927), deutsch-österreichische Schriftstellerin und Lyrikerin; stand der Frauenbewegung nahe

Quelle: Janitschek, Ninive, 1896. Originaltext

Der Kampf ums tägliche Brot hatte sie gemein gemacht, verbrecherisch, ohne daß sie die Kühnheit und den Mut des wirklichen Verbrechers besessen hätten ...

Maria Janitschek (1859 - 1927), deutsch-österreichische Schriftstellerin und Lyrikerin; stand der Frauenbewegung nahe

Quelle: Janitschek, Ninive, 1896. Originaltext

Lauter Halbes, wohin man schaut. Keiner giebt sich ganz, jeder nur einen Teil, und begehrt auch wieder nur einen Teil vom Andern. Welch seltsame Welt!

Maria Janitschek (1859 - 1927), deutsch-österreichische Schriftstellerin und Lyrikerin; stand der Frauenbewegung nahe

Quelle: Janitschek, Ninive, 1896. Originaltext