12 Zitate von Diogenes Laertius.

Als seine Frau [Xanthippe] sagte: »Du stirbst ungerechterweise!«, erwiderte er [Sokrates]: »Wünschtest du etwa, daß ich gerechterweise stürbe?«

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. II, 35

Auf die Frage, ob man heiraten solle oder nicht, gab er [Sokrates] die Antwort: "Was du auch tust, du wirst es bereuen."

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. II, 33

Er [Diogenes von Sinope] sprach einen übellaunigen Menschen um eine Gabe an. „Erst musst du mich überreden,“ erwiderte dieser, worauf Diogenes: „Könnte ich dich überreden, so hätte ich dich schon überredet, dich zu erhängen.“

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 59. Übersetzt von Otto Apelt (1921)

Doch wird, wie sie [die Stoiker] sagen, der tugendhafte Mann auch nicht in der Einsamkeit leben, denn er ist von Natur gesellig und für das tätige Leben geschaffen. Und die Leibesübung wird er nicht unterlassen, um dem Körper Ausdauer zu verleihen.

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen

Gefragt, was unter Menschen das Schönste sei, antwortete er [Diogenes von Sinope]: "Das freie Wort."

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 69. Übersetzt von Otto Apelt (1921)

Als er [Diogenes von Sinope] im Kraneion sich sonnte, trat Alexander [der Große] an ihn heran und sagte: "Fordere, was du wünschest!", worauf er antwortete: "Geh mir aus der Sonne."

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 38. Übersetzt von Otto Apelt (1921)

Tugendfeste Männer nannte er [Diogenes von Sinope] Ebenbilder der Götter, die Liebe eine Beschäftigung für Müßiggänger.

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 51. Übersetzt von Otto Apelt (1921)

Und da er [Diogenes von Sinope] häufig öffentlich Onanie trieb, sagte er: "Könnte man doch so durch Reiben des Bauches sich auch den Hunger vertreiben."

Diogenes Laertius (3. Jahrhundert n. Chr.), antiker Philosophiehistoriker und Doxograph, verfasste eine Geschichte der antiken Philosophie in zehn Bänden

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 69. Übersetzt von Otto Apelt (1921)