4 Zitate von Clara Hätzlerin.

Es baden am mentag die truncken,
Am afftermentag die reichen,
Am mittwoch die witzigen,
Am donnerstag, die gryndig vnd lausig sind,
Am freytag baden die vngehorsamen,
‹A›m samsztage die hochuerttigen

Clara Hätzlerin (um 1430 - 1476/77), zu Augsburg, betrieb dort wahrscheinlich eine Schreibwerkstatt. 1471 kopierte sie das sog. »Liederbuch« für einen Augsburger Bürger. Vermutlich gehen die Texte des Liederbuchs auf eine Vorlage einer älteren Minnetextsammlung zurück.

Quelle: Hätzlerin, Liederbuch. 1471. Der Text folgt der Ausgabe: Liederbuch der Clara Hätzlerin. Aus der Handschrift des böhmischen Museums zu Prag hg. und mit Einleitung und Wörterbuch versehen von Dr. Carl Haltaus. Druck und Verlag von Gottfried Basse, Quedlinburg und Leipzig 1840.

Manger von frawen übel redt
Vnd waisz nit, was sein můter tett!

Clara Hätzlerin (um 1430 - 1476/77), zu Augsburg, betrieb dort wahrscheinlich eine Schreibwerkstatt. 1471 kopierte sie das sog. »Liederbuch« für einen Augsburger Bürger. Vermutlich gehen die Texte des Liederbuchs auf eine Vorlage einer älteren Minnetextsammlung zurück.

Quelle: Hätzlerin, Liederbuch. 1471. Der Text folgt der Ausgabe: Liederbuch der Clara Hätzlerin. Aus der Handschrift des böhmischen Museums zu Prag hg. und mit Einleitung und Wörterbuch versehen von Dr. Carl Haltaus. Druck und Verlag von Gottfried Basse, Quedlinburg und Leipzig 1840.

Das maria gottes můter sey, das gelaub ich nit!
sälig sind sy baide on zweifel.

Clara Hätzlerin (um 1430 - 1476/77), zu Augsburg, betrieb dort wahrscheinlich eine Schreibwerkstatt. 1471 kopierte sie das sog. »Liederbuch« für einen Augsburger Bürger. Vermutlich gehen die Texte des Liederbuchs auf eine Vorlage einer älteren Minnetextsammlung zurück.

Quelle: Hätzlerin, Liederbuch. 1471. Der Text folgt der Ausgabe: Liederbuch der Clara Hätzlerin. Aus der Handschrift des böhmischen Museums zu Prag hg. und mit Einleitung und Wörterbuch versehen von Dr. Carl Haltaus. Druck und Verlag von Gottfried Basse, Quedlinburg und Leipzig 1840.

Lieb pringt laid, als hitz den regen,
Des bedarff sich nyemant wunder ha'n.
Wer Im das liesz ze hertzn ga'n,
Der müst allzeit in trauren sein.

Clara Hätzlerin (um 1430 - 1476/77), zu Augsburg, betrieb dort wahrscheinlich eine Schreibwerkstatt. 1471 kopierte sie das sog. »Liederbuch« für einen Augsburger Bürger. Vermutlich gehen die Texte des Liederbuchs auf eine Vorlage einer älteren Minnetextsammlung zurück.

Quelle: Hätzlerin, Liederbuch. 1471. Der Text folgt der Ausgabe: Liederbuch der Clara Hätzlerin. Aus der Handschrift des böhmischen Museums zu Prag hg. und mit Einleitung und Wörterbuch versehen von Dr. Carl Haltaus. Druck und Verlag von Gottfried Basse, Quedlinburg und Leipzig 1840.