20 Zitate und 1 Gedicht von Paul Valéry.

Der Geschmack besteht aus tausend Abneigungen.

Paul Valéry (1871 - 1945), franz. Lyriker, Philosoph und Essayist

Quelle: Valéry, Tel quel, 1941. Übers. Aphorismen.de

Die Ewigkeit steht uns zur Verfügung, um über die Zeit zu sprechen.

Paul Valéry (1871 - 1945), franz. Lyriker, Philosoph und Essayist

Quelle: Valéry, Eupalinos oder über die Architektur. Eingeleitet durch "Die Seele und der Tanz", übertragen durch Rainer Maria Rilke, Leipzig 1927. Das lässt Valéry Sokrates sagen

Das Denken ist brutal, es kennt keine Rücksichten […];
was gibt es Brutaleres als einen Gedanken?

Paul Valéry (1871 - 1945), franz. Lyriker, Philosoph und Essayist

Quelle: Valéry, Tel quel, 1941. Übers. Aphorismen.de

Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle.

Paul Valéry (1871 - 1945), franz. Lyriker, Philosoph und Essayist

Quelle: Valéry, Die Krise des Geistes (La crise de l'esprit), 1919, in: Corona, Zweimonatsschrift, hg. von Martin Bodmer und Herbert Steiner. Erstes Jahr, fünftes Heft, Verlag der Bremer Presse, März 1931

Wir Kulturvölker, wir wissen jetzt, dass wir sterblich sind.

Paul Valéry (1871 - 1945), franz. Lyriker, Philosoph und Essayist

Quelle: Valéry, Die Krise des Geistes (La crise de l'esprit), 1919, in: Corona, Zweimonatsschrift, hg. von Martin Bodmer und Herbert Steiner. Erstes Jahr, fünftes Heft, Verlag der Bremer Presse, März 1931

Der Friede ist vielleicht jener Stand der Dinge, in dem die angeborene Feindschaft der Menschen gegeneinander sich durch Schöpfungen kundgibt, statt sich durch Zerstörung zu äussern wie im Krieg.

Paul Valéry (1871 - 1945), franz. Lyriker, Philosoph und Essayist

Quelle: Valéry, Die Krise des Geistes (La crise de l'esprit), 1919, in: Corona, Zweimonatsschrift, hg. von Martin Bodmer und Herbert Steiner. Erstes Jahr, fünftes Heft, Verlag der Bremer Presse, März 1931