2 Zitate und 1 Gedicht von Johann Beer.

Dein Stolz und Hochmut fällt so geschwind, als er steiget, jedoch bleibt er, was er allezeit gewesen, nämlich Wind und Eitelkeit.

Johann Beer (1655 - 1700), Schriftsteller und Komponist

Quelle: Beer, Die kurzweiligen Sommer-Täge, 1683. 21. Capitul. Wolffgang valediciert dieser Eitelkeit aufs neue

In dir ist es allezeit Winter, und darum gehest du vielleicht ohne Unterlaß im Wolfs- und Fuchspelz, welchen, auf daß er nicht scheine, was er ist, du mit Schafshaut überziehest.

Johann Beer (1655 - 1700), Schriftsteller und Komponist

Quelle: Beer, Die kurzweiligen Sommer-Täge, 1683. 21. Capitul. Wolffgang valediciert dieser Eitelkeit aufs neue. Originale Rechtschreibung

Was man in jungen Jahren treibt,
Im Alter selten außen bleibt.

Johann Beer (1655 - 1700), Schriftsteller und Komponist

Quelle: Beer, Teutsche Winter-Nächte, Erstdruck 1682 unter dem Pseudonym Zendorius a Zendoriis. 4. Capitul: Jost kommt zu einer Alten von Adel. Wie es ihm mit ihrer Tochter gegangen