63 Zitate von François Fénelon.

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Man nimmt eine gewisse Lebhaftigkeit des Körpers, welche immer bei Kindern sich vorfindet, für diejenige des Geistes. Daher kommt es, daß die Jugendzeit so viel zu versprechen scheint und so wenig zu halten.

François Fénelon (1651 - 1715), eigentlich François de Salinac de La Mothe-Fénelon, franz. Erzbischof und Schriftsteller

Quelle: Fénelon, Töchtererziehung (Traité de l’éducation des filles), entst. 1681, Erstdruck 1687. Otto Nemnich Verlag, Leipzig 1900. Übers. unbekannt

Nichts ist wertvoller als der gesunde Menschenverstand und die Tugend; beide lassen den Widerwillen und die Übersättigung nicht als eine lobenswerte Zartheit, sondern als die Schwäche eines krankhaften Gemütes auffassen.

François Fénelon (1651 - 1715), eigentlich François de Salinac de La Mothe-Fénelon, franz. Erzbischof und Schriftsteller

Quelle: Fénelon, Töchtererziehung (Traité de l’éducation des filles), entst. 1681, Erstdruck 1687. Otto Nemnich Verlag, Leipzig 1900. Übers. unbekannt