95 Aphorismen des Autors Germund Fitzthum .

Kaiserball in Wien:
Rückfall in die Monarchie
für eine Nacht.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Mit der Mozartkugel
hat man dem Musikgenie auch noch
eine Schokoladenkomposition angedichtet.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Zu einem Seiltänzer
schauen sogar Könige auf.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Lola Montez war der reizvollste Schatten,
der jemals auf einen bayrischen König fiel.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

In der Liebe weiß nur der Abenteurer,
worauf er sich einläßt.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Eine Frau, die ihrem Kavalier gegenüber
keine Eile zeigt, treibt ihn zur Eile an.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Wein kann man nur begrenzte Zeit mit Verstand trinken.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Ich trinke nie mehr, als ich meinen Tischgästen zumuten kann.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980