85 Zitate von Gustav Freytag.

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Rastlos ringt der denkende Geist nach dem Ewigen, wer aber Weib und Kind am Herzen hält, der fühlt sich der hohen Gewalt unseres Lebens innig verbunden in seligem Frieden.

Gustav Freytag (1816 - 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Die verlorene Handschrift. Roman in fünf Büchern, 1864

Wenig gilt die Lehre, und sei sie noch so gut, gegen das Leben.

Gustav Freytag (1816 - 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Die verlorene Handschrift. Roman in fünf Büchern, 1864

Was der Mensch treibt, ist ihm mehr als vergängliche Arbeit des Tages, und alles, was er getan, wirkt als ein Lebendiges in ihm fort.

Gustav Freytag (1816 - 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Die verlorene Handschrift. Roman in fünf Büchern, 1864

Liebe der Eltern flackert nicht umher wie Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.

Gustav Freytag (1816 - 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Die Ahnen, 6 Bde., 1872-1880. Marcus König. Bei den Augustinern

Auch das Herz einer Mutter fühlt Eifersucht, und sie fragt zuerst, ob das Weib, das der geliebte Sohn sich erkor, würdig ist, seine Vertraute zu werden anstatt der Mutter.

Gustav Freytag (1816 - 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Die Ahnen, 6 Bde., 1872-1880. Das Nest der Zaunkönige. Die Mutter auf der Burg

Edlen Sinn bindet nur Vertrauen.

Gustav Freytag (1816 - 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Die Ahnen, 6 Bde., 1872-1880. Ingo und Ingraban. Ingo. Am Königshofe