61 Zitate und 5 Gedichte von Johann Peter Hebel.

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Nicht selten wird der jugendliche Verschwender noch ein geiziger Greis.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811

Ein verständiger Mann und ein törichter Mann können nicht einen Strohhalm mit einander zerreissen. Denn wenn der Tor zieht, so lässt der Verständige nach, und wenn jener nachlässt, so zieht dieser. Aber wenn zwei Unverständige zusammenkommen, so zerreissen sie eiserne Ketten.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Deknwürdigkeiten aus dem Morgenlande 5

Man muß Gott nicht versuchen,
aber auch die Menschen nicht.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811

Gar oft erkennt man ohne Mühe den einfältigen Menschen
am Fragen und den verständigen am Schweigen.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811

Denn was ist das Leben ohne Täuschung, oder wie es andere nennen ohne Poesie?

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, J. P., Briefe. An Sophie Haufe, 9. Januar 1825. Originaltext

Kein Betrüger ist so schlau, er verrathet sich.

Johann Peter Hebel (1760 - 1826), deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Sprachraum Südbadens, evangelischer Theologe und Pädagoge

Quelle: Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Das wohlbezahlte Gespenst. Originaltext