49 Zitate und 67 Gedichte von Nikolaus Lenau.

Töricht haschen wir auf Erden
nach des Glückes Irrlichtschein;
wer sich quält, beglückt zu werden,
hat die Zeit nicht, es zu sein.

Nikolaus Lenau (1802 - 1850), eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau, österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker

Trotz allem Freundeswort und Mitgefühlsgebärden,
bleibt jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden.

Nikolaus Lenau (1802 - 1850), eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau, österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker

Quelle: Lenau, Gedichte. Aus: Täuschung, zwischen 1835 und 1837

Weltbefreien kann die Liebe nur,
nicht der Haß, der Sklave der Natur.

Nikolaus Lenau (1802 - 1850), eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau, österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker

Quelle: Lenau, Die Albigenser. Versepos, entst. 1838/1842. Die Albigenser. Aus: Nachtgesang, 1842

Seid ihr gefallen auch, ihr Armen,
Verzaget nicht, getrost hinan!
Gott hat mehr Liebe und Erbarmen,
Als je ein Mensch verschulden kann.

Nikolaus Lenau (1802 - 1850), eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau, österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker

Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden.

Nikolaus Lenau (1802 - 1850), eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, Edler von Strehlenau, österreichischer Dichter und melancholischer Lyriker

Quelle: Lenau, Gedichte. Sonette. Aus: Jugend und Liebe, 1836