442 Zitate und 33 Gedichte von Gotthold Ephraim Lessing.

Wer richtig raisonniert, erfindet auch: und wer erfinden will, muß raisonnieren können. Nur die glauben, daß sich das eine von dem andern trennen lasse, die zu keinem von beiden aufgelegt sind.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Hamburgische Dramaturgie, 1767-69. Zweiter Band. Sechs und neunzigstes Stück. Originaltext

Die beste Anbetung […] ist dankende Freude.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Philotas. Ein Trauerspiel, Erstdruck 1759 (anonym), uraufgeführt 1774. 3. Auftritt, Aridäus

Aber muß man nicht oft unbedachtsam handeln, wenn man das Glück anreizen will, etwas für uns zu tun?

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, G. E., Briefe. Friedrich Nicolai / Moses Mendelssohn. Briefwechsel über das Trauerspiel. Lessing an Friedrich Nicolai und Moses Mendelssohn, 29. März 1757

Doch lieber ein Paar verkehrte Worte, als einen verkehrten Sinn!

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Rettungen des Horaz, 1754. Originaltext

Kein Mensch muss müssen!

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783. 1. Akt, 3. Auftritt, Nathan

Wie klein, wie armselig ist diese große Welt!

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück, 1767. 5. Akt, 9. Auftritt, von Tellheim

Der Zerstreute denkt, und denkt nur das nicht, was er, seinen itzigen sinnlichen Eindrücken zu Folge, denken sollte.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Hamburgische Dramaturgie, 1767-69. Erster Band. Acht und zwanzigstes Stück