50 Gedichte von Peter Lewicki.

Es ist so schwer diese Welt zu versteh'n,

Es ist so schwer diese Welt zu versteh'n,
es könnte uns Allen viel besser ergehen.
Jeder stöhnt über den Stress heut zu Tag,
und keiner was dagegen unternehmen mag.
Refrain
Es ist so wenig an Liebe noch da,
die wir so nötig brauchen.
Verständnis und Lob, dass ist auch ziemlich rar,
könnt Ihr es nicht auch gebrauchen.

Ja, uns're Kinder sie wachsen heran,
Reichtum und Macht schlägt sie in ihren Bann,
täglich wird es einem vorexerziert,
egal auch wenn man dabei sein Herz verliert.

Sind wir doch ehrlich und geben es zu,
viel mehr an Liebe, das wünschest auch Du.
Mach Du den Anfang und gebe mal nach,
jeder bei sich selbst die Fehler suchen mag.
Refrain
Regeln und Gesetze, die werden verfasst,
und sie sind uns manchmal so sehr verhasst,
Befolgt die Gebote und dann werdet Ihr sehn,
es kann auch ohne viel Gesetze gehen.

Kläret mit einander Probleme doch auf,
sucht eine Lösung und achtet mal drauf.
Mit Achtung, Liebe, Rücksicht und etwas Verstand,
baut Ihr für die Zukunft bestimmt nicht auf Sand.
Refrain
Manch einem wird's Lachen bei diesem Lied vergeh'n,
er macht sich Gedanken so beim nach Hause gehen.
Und merkt eventuell da ist was Wahres doch dran;
Oh kommt doch zur Vernunft und nehmet Lehre an.

Es ist so wenig an Liebe noch da, die wir so nötig brauchen.
Hört doch auf Gott und dann werdet Ihr sehn,
wird's in der Zukunft dann besser gehen.
Krieg und Hass ja den gibt's dann nicht mehr,
das war doch schön, oder was meint Ihr.

© Peter Lewicki

Ich bitt um Vergebung, für das was ich tat

Ich bitt um Vergebung, für das was ich tat.
An all'm was mir lieb war, began'g ich Verrat.
Hart muss ich nun büßen, ich halt's kaum noch aus.
Oh lieber Gott Vater nimm mich bald nach Haus.

Wenn dieses Dein Wille nun noch nicht ist.
So gib mir ein Zeichen, lang hab ich's vermisst.
Zeig mir meinen Weg, den Du mir bestimmst.
Ich werde ihn gehen, die Schuld von mir nimmst.

Gib Du mir die Kraft, die ich dafür brauch.
Dann fall ich im Leben auch nicht auf den Bauch.
Nach Deinem Wort handeln das wäre mein Glück.
Doch bleibt dafür alles Andre zurück.

All das was bisher mein Lebensziel war.
Es bracht mir nur Unglück, heut ist es mir klar.
Es war'n schöne Dinge die mich verführt.
Und ich bekomm dafür, was mir nun gebührt.

Ich fragte mich oft schon in schlafloser Nacht.
Warum soviel Fehler ich hab gemacht.
Hätte ich öfter auf Dich Gott gehört.
Wäre mein Leben heut nicht so zerstört.

Die Stimme im Herzen oft sprach sie zu mir,
Komm helf' doch dem Andren dich nicht so zier.
Ich hab nur genommen und viel mir man gab.
Doch wollt ich nichts geben, das war mein Grab.

Nun möchte ich warnen ein jedes Kind.
Das Luxusgeflimmer es macht uns nur blind.
Last euch nicht verführen und ändert euch bald.
So hat euer Leben den richtigen Halt.

Den Himmel auf Erden den wird es nie geben.
Auch wenn viele Menschen mit Kraft danach streben.
Wir sollen erkennen dass Gott alles lenkt.
Mit innerem Frieden ER uns dann beschenkt.

© Peter Lewicki

Große Dinge willst du ändern, wo du's nicht mal bei Kleinen schaffst.

Große Dinge willst du ändern, wo du's nicht mal bei Kleinen schaffst.
Fang zum Beispiel an beim Rauchen, viel zu lange du schon paffst.
Der Alkohol ist schon Gewohnheit, manchen Ärger er dir bringt.
Lass wenigstens die scharfen Sachen, schon gesundheitlich bedingt.

Liebäugel' nicht mit ander'n Mädchen, was du suchst das find'st du nicht,
Halt Treue deiner Frau von Herzen, wie leicht sonst deine Ehe bricht.
Sei aufrichtig und hilfsbereit, auch dir wird es mal nützen.
Mit Arroganz und Schlechtigkeit, wird keiner dich mal schützen.

Wenn du hast der Gaben reichlich, gib deinem Nächsten mal was ab.
So werden Freundschaften geschlossen, dankbar ist man, nicht zu knapp.
Nur pass auf, die Welt ist schlecht, oft will man dich betrügen.
So mancher schöne Worte macht, zum Unglück kann sich's fügen.

Zum Guten etwas mal zu ändern, nicht durch Fordern wird es gehn.
Der Verzicht mal für den Ander'n, muss an Erster Stelle steh'n.
Den Worten, die hier sind geschrieben, muss folgen nun die eigne Tat.
Sonst wäre Alles unglaubwürdig, und keiner hört auf meinen Rat.

Weisheit kommt nicht zugeflogen, durch Fehler habe ich's erkannt.
Mein Leben, es war fast verloren, für immer bin ich nun gebrannt.
Um diese Einsicht bin ich dankbar, und ich's wohl zu schätzen weiß.
Könnt von vorne ich beginnen, nicht noch'mal um diesen Preis.

Ab sofort nun nicht mehr rauchen!
Nur die eigne Frau gebrauchen!
Beim Alkohol an Folgen denken!
Echtes Glück find'st nur im Schenken!

© Peter Lewicki