412 Zitate und 7 Gedichte von Johann Nepomuk Nestroy.

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Unbesonnene Menschen taugen nicht für die Welt,
nicht für das Leben, nicht einmal für den Ehestand.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Nestroy, Die beiden Nachtwandler oder Das Notwendige und das Überflüssige, 1836

Die Liebe ist ein Traum, die Ehe ein Geschäft.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Nestroy, Reserve und andere Notizen, 2000. Nachträge II, ohne genaue Datierung

Der Mensch kennt ein Hauptwort nur,
und das heißt Ich.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Nestroy, Die schlimmen Buben in der Schule, 1847

Wir sind alle Delinquenten, die der Scharfrichter Tod
mit dem Rad der Zeit zerschmettert.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Nestroy, Reserve und andere Notizen, 2000

Man macht dadurch dem Ehestand ein sehr schlechtes Kompliment, daß man nur immer die verstorbenen Männer, die ihn schon überstanden haben, ›die Seligen‹ heißt.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, herausgegeben von Egon Friedell, Wiener Drucke 1922. Originaltext

Bis zum Lorbeer versteig' ich mich nicht. G'fallen sollen meine Sachen!

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, herausgegeben von Egon Friedell, Wiener Drucke 1922. Originaltext