26 Zitate von Panchatantra.

Die Freundschaft der Schelme ist wie ein Strich im Wasser und ein halbvoller Krug: auch auf dem Haupte getragen, macht Schelmenstreiche der Schelm.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Einen armen Mann meidet man wie Staub, den der Ziegen und Esel Hufe erregen, wie Staub vom Besen und wie eine Lampe, die nicht leuchtet.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Böhtlingk, Indische Sprüche, in einer Blütenlese hg. von seiner Schwester, Leipzig 1868. Panchatantra II, 108

Wer in der Armut nachtwandelt, den sieht am hellen Tage, und stünde er auch vor seinem Antlitz, trotz aller Mühe, doch kein Mensch.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

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Die Toren, welche Freud' hoffen von Geld und Gut und Ähnlichem, die brennen Feuer im heißen Sommer und meinen, daß es Kühlung bringt.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Benfey (Übers.), Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen, 2 Bde., Leipzig 1859. II, 160

Was ist wohl weit, besitzt man Unternehmungslust,
Und was zu schwer, ist man sich seiner Kraft bewusst!

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Übersetzt von Ludwig Fritze, 1884

Schwer ist's, Vermögen zu erwerben, und schwer ist dessen Vermehrung auch: Leid beim Gewinn! Leid beim Verlust! Wie voll von Pein ist Reichtum doch!

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Benfey (Übers.), Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen, 2 Bde., Leipzig 1859

Geehrt wird, wer der Ehre unwert, gesucht, wer nicht des Suchens wert, gerühmt, wer nicht wert Rühmens: – so gewaltig ist Geldes Macht.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Benfey (Übers.), Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen, 2 Bde., Leipzig 1859. I, 7

Wodurch könnte ein im eigenen Herzen entstandener Hochmut gedämpft werden? Der Vogel Tittibha schläft mit nach oben gerichteten Füßen aus Furcht, der Himmel könnte sonst einstürzen.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Die Wunde, die der Pfeil brachte, und die das Schwert schlug auch, verwächst; der Rede Schmach gebiert Ingrimm, ihre Wunde vernarbet nie.

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Benfey (Übers.), Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen, 2 Bde., Leipzig 1859

Wer hat diesen Nektar geschaffen, dies einsilbige Wörtchen ›Freund‹, diesen Schützer vor Unfällen, Heiltrank gegen des Kummers Qual?

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Benfey (Übers.), Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen, 2 Bde., Leipzig 1859