435 Zitate und 1 Gedicht von Jean-Jacques Rousseau.

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Das Einnehmen von Arzneien ist bei uns Mode; das muß es sein. Es ist der Zeitvertreib müßiger Leute, die nichts zu tun haben, die nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit machen sollen, und sie daher anwenden, sich zu erhalten.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Zugegeben, alle Gewalt stammt von Gott. Aber auch alle Krankheit kommt von ihm; ist es deshalb verboten, einen Arzt zu rufen?

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (Du Contrat social ou Principes du droit politique), 1754-58, Erstdruck 1762

Das wird eine knechtische Seele werden,
bei der man mit Strenge etwas erreicht.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Alle Reichen stellen das Gold über die Verdienste.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Welche Liebe kann dort herrschen, wo die Schamhaftigkeit verlacht wird?

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Unsere moralischen Übel beruhen alle, ein einziges, das Laster, ausgenommen, auf Einbildung, und dieses eine hängt von uns ab.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762