913 Aphorismen und 40 Gedichte des Autors William Shakespeare.

Kein hübsches Weib hatte je ein Gesicht ohne Falsch.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Antonius und Kleopatra, 1607, Erstdruck 1623, erste deutsche Übersetzung von Christoph Martin Wieland 1764. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Verlag Georg Reimer, Berlin 1831

Meine Freude ist
So groß, dass sie vom Kummer Tränen borgt,
Sich zu entladen.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1765. Hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 1. Aufzug, 8. Auftritt, König

Es fordert Blut, sagt man: Blut fordert Blut

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1765. Hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 3. Aufzug, 4. Szene, Macbeth

Schlafende und Tote sind nur Gemälde.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1765. Hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 2. Aufzug, 4. Auftritt, Lady Macbeth

Der warme Tag ist's, der die Natter zeugt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Julius Cäsar, 1599, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Caspar Wilhelm von Borck 1741 und Christoph Martin Wieland 1764. Hier übers. von August Wilhelm von Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1797

Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten,
und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Romeo und Julia, 1595, Raubdruck 1597, Erstdruck 1599, erste deutsche Übers. von Simon Grynaeus 1758 und Christoph Martin Wieland 1766. Hier übers. von August Wilhelm Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1797