61 Zitate und 1 Gedicht von Theognis von Megara.

Zwei Schwachheiten verleiten den kläglichen Menschen zum Trinken:
Nämlich erschlaffender Durst und der beschwerende Rausch.

Theognis von Megara (um 540 - 500 v. Chr.), altgriechischer Dichter

Quelle: Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Dr. Wilhelm Binder, Stuttgart 1859. V. 835f

Hochmut sendet ein Gott als erstes der Übel dem Menschen,
Dem in der Welt nicht mehr rühmliches Bleiben er gönnt.

Theognis von Megara (um 540 - 500 v. Chr.), altgriechischer Dichter

Quelle: Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Dr. Wilhelm Binder, Stuttgart 1859. V. 151f.

Nur von den Besten erlernst du das Beste; verkehrst du mit Schlechten,
Dann ist bald auch dahin, was du besaßt an Vernunft.

Theognis von Megara (um 540 - 500 v. Chr.), altgriechischer Dichter

Elegien, übersetzt von Otto Apelt, 1922. So zu finden in Platons Menon (95d)

Schmeichle dem Feinde gewandt; doch, kommt er dir unter die Hände,
Lass ihn büßen und nimm keinerlei Maske vor dich.

Theognis von Megara (um 540 - 500 v. Chr.), altgriechischer Dichter

Quelle: Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Dr. Wilhelm Binder, Stuttgart 1859. V. 363f.

Schweißlos spendeten nie die Unsterblichen
Schlimmes noch Gutes
Jemals: aber es eint mühsamer Tat sich
der Ruhm.

Theognis von Megara (um 540 - 500 v. Chr.), altgriechischer Dichter

Quelle: Weber (Hg.), Die elegischen Dichter der Hellenen nach ihren Überresten übersetzt und erläutert, 1826