12 Zitate von Otto Weininger.

Es ist das Verhältnis von Mann und Weib kein anderes als das von Subjekt und Objekt. Das Weib sucht seine Vollendung als Objekt.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Geschlecht und Charakter – eine prinzipielle Untersuchung, 1903

Das Weib besitzt kein Ich, das Weib ist das Nichts.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Geschlecht und Charakter – eine prinzipielle Untersuchung, 1903

Die Individualität entsteht aus der Eitelkeit; weil wir Zuschauer brauchen und gesehen werden wollen.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Über die letzten Dinge, 1904 (posthum)

Krankheit und Einsamkeit sind verwandt.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Über die letzten Dinge, 1904 (posthum). Letzte Aphorismen

Alles Böse aber ist Aufhebung des Sinnes der Zeit: Verzicht darauf, Verzweiflung daran, dem Leben einen Sinn zu geben.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Über die letzten Dinge, 1904 (posthum). Das Zeitproblem

Der gute Aphoristiker muß hassen können.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Über die letzten Dinge, 1904 (posthum)

Der bedeutende Mensch hat eine Geschichte,
den Imperator hat die Geschichte.

Otto Weininger (1880 - 1903), deutscher Philosoph, Schüler von Arthur Schopenhauer

Quelle: Weininger, Geschlecht und Charakter – eine prinzipielle Untersuchung, 1903