9 Zitate von Theodor Mundt.

Oft sind Erinnerungen ganz treffliche Balancierstäbe, mit denen man sich über die schlimme Gegenwart hinwegsetzen kann.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Je mehr man Spiegel hat, desto mehr
Fehler entdeckt man an sich.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Delphin, 1837-38

Nichts Tieferes, Leiseres, Unerforschlicheres als eines Weibes Herz.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Delphin, 1837-38

Nur das Unabsichtliche verführt und verlockt uns am wirksamsten.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen, 1835. Bekenntnisse einer weltlichen Seele

Wenn die Treue der Hand die Menschen an einander bindet in festverschlungenen Gruppen, so gießt das Auge der Sitte holdseeliges Licht der Schönheit aus über den Bund.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen, 1835. Originale Rechtschreibung

Die Hand gehört den Nothwendigkeiten des Lebens an, aber das Auge ist ein freies Strahlen von Poesie.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen, 1835. Originaltext

Die Sitte ist die Poesie der menschlichen Gesellschaft, sie ist der Adel der Form, die Verklärung der Gewohnheit, die Juwelenfassung des Umgangs, und die Ehrwürdigkeit der Überlieferung.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen, 1835

Und der Kopf sieht ernsthaft darein, und lässt sich durch nichts bestechen, und durch nichts beugen, wenn er Recht hat.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen, 1835

Das Recht ist der Mathematiker des Lebens, es urtheilt streng nach dem Buchstaben, und mißt genau Winkel an Winkel, Größe an Größe ab.

Theodor Mundt (1808 - 1861), deutscher Schriftsteller und Herausgeber von Zeitschriften, Erzähler, Literaturhistoriker, einer der bedeutendsten Vertreter des »Jungen Deutschland«

Quelle: Mundt, Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen, 1835. Originaltext