32 Zitate von Paul Rée.

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Man lacht über seine Ungeschicklichkeit, damit die Anderen nicht darüber lachen.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Psychologische Beobachtungen, 1875. Originaltext

Gute Menschen sind nicht nothwendig glücklich, und schlechte Menschen nicht nothwendig unglücklich.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Psychologische Beobachtungen, 1875. Originaltext

Diese übermächtigen Personen, deren eine regnet, die andere donnert, die dritte den Erdball erschüttert, sind menschenähnlich, weil von Menschen gebildet.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Die Entstehung des Gewissens, 1885

Der Begriff der Sympathie lagerte wie ein Berg zwischen ihnen und der Wahrheit.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Die Entstehung des Gewissens, 1885

Redner und Schriftsteller überzeugen meistentheils nur die, welche schon vorher überzeugt waren.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Psychologische Beobachtungen, 1875. Originaltext

Durch die staatlichen Verbote zu morden, zu rauben, zu betrügen und deren anthropomorphe Sanktion wird das Glück der Menschen nur ungenügend verbürgt. Ihr Glücksbedürfniss fordert bessere Fürsorge.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Die Entstehung des Gewissens, 1885. Originaltext

Der Freigeist kann sich frei machen von den unmerklich in ihn gedrungenen, unwillkürlich von ihm gehegten sittlichen Anschauungen.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Die Entstehung des Gewissens, 1885. Originaltext

Handlungen und Gesinnungen, welche das gemeinsame Merkmal haben, Andern verderblich zu sein, stellen sich, überschüttet mit Tadel, uns von Kindheit an dar.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Die Entstehung des Gewissens, 1885. Originaltext