18 Zitate und 1 Gedicht von Bjørnstjerne Bjørnson.

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Eine sittliche Schwäche, ein moralisches Defizit wird nie durch einen Überschuß ästethischer Kräfte ausgeglichen. Woher käme es denn sonst wohl, daß in künstlerischen Kreisen vielfach eine so laxe Moral, so wenig sittliche Freiheit anzutreffen ist?

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Willst du Leben erwecken, so stirb dafür! Das Christentum empfing sein Leben durchs Kreuz. Das Vaterland durch die Gefallenen. Keine Erneuerung, es sei denn durch den Tod.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Quelle: Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Das Leid ist ein Egoist. Für ihn sind keine anderen auf der Welt, oder sie sind ihm im Weg.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Quelle: Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Es gibt zwei Arten von Büchern, – solche, die in den Menschen die Freude am Leben, die Sehnsucht nach dem Guten steigern, und solche, die das nicht tun; die ersteren sind gut, die anderen sind schlecht, so ausgezeichnet und genial sie auch in Einzelheiten sein mögen.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Das Leid muß in dem aufgehen, was weiter will.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Quelle: Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Kein irdisches Band ist ganz unser Eigen,
solange das Leid es nicht berührt hat.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Quelle: Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Die guten Taten retten die Welt.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Die Welt verachtet den Schwachen; denn sie bewundert die Kraft, selbst wenn sie eine Kraft zum Bösen ist.

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903

Es ist Sonne genug,
es ist Acker genug,
hätten wir nur der Liebe genug!

Bjørnstjerne Bjørnson (1832 - 1910), norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers, Nachfolger Henrik Ibsens als Theaterdirektor in Bergen und Oslo; lebte zeitweise in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA; wirkte als Publizist und Herausgeber von Zeitschriften; Nobelpreisträger für Literatur 1903