380 Zitate von Ludwig Börne.

Seite: 38

Diplomaten sehen mit den Ohren; die Luft ist ihr Element, nicht das Licht. Darum lieben sie Stille und Dunkelheit.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Aber das Vaterland der Gedanken ist das Herz; an dieser Quelle muß schöpfen, wer frisch trinken will.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Gesammelte Schriften. Neue vollständige Ausgabe, Hamburg und Frankfurt a. M. 1862. Aus: Die Kunst, in drei Tagen ein Original-Schriftsteller zu werden, 1823

Nicht der Priester, die Anbetung schafft den Götzen.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Tyrannen sind in unseren Tagen die gefährlichsten Freiheitsprediger.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Gesammelte Schriften. Neue vollständige Ausgabe, Hamburg und Frankfurt a. M. 1862. Aus meinem Tagebuch, am 3. Mai 1830

Der Mensch ist wie eine Spieldose – ein unmerklicher Ruck, und es beginnt eine andere Melodie.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Die Freiheit kann reden, denn ihr ist das Wort zugleich Waffe und Beute; die Macht aber ist verloren, sobald sie anfängt, sich zu rechtfertigen.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Gesammelte Schriften. Neue vollständige Ausgabe, Hamburg und Frankfurt a. M. 1862. Sechster Theil. Fragmente und Aphorismen