30 Zitate von Friedrich Jacobs.

Es ist nicht schimpflich, bisweilen, wie Achill, unter Weibern zu sitzen und sich des Lebens zu freuen. Aber sich auch dann noch unter ihnen zu verbergen, wenn die Tuba zu Taten ruft, das ist schimpflich.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25

Geduld ist die Pforte der Freude.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25

Der Ehestand ist die Grundlage der Sitten, er nährt und erhält sie, erweckt und erleichtert die Tugend. Unzählige Opfer der Selbstsucht, an die der Hagestolze kaum denkt, und die er sich nicht zumutet, werden von dem Hausvater mit Freudigkeit dargebracht, um Frau und Kinder willen.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Preuß (Hg.), Alemannia oder Sammlung der schönsten und erhabensten Stellen aus den Werken der vorzüglichsten Schriftsteller Deutschlands zur Bildung und Erhaltung edler Gefühle. Ein Handbuch auf alle Tage des Jahres für Gebildete, 3 Bde., 1821-27

Keine Lehren in der Welt, und wenn sie mit feurigen Zungen gepredigt würden, können der Wirkung von Tatsachen gleichkommen.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs, Reden. Nebst einem Anhange vermischter Aufsätze, 1823

Der Armut fehlt einiges, der Habsucht alles.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25

Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25. Sprüche morgenländischer Weisheit

Das mütterliche Herz folgt den Kindern, wenn sie von dannen ziehn, und der Segen der Mutter waltet über ihnen vom Morgen bis zum Abend; sie träumt von ihnen und in schlaflosen Nächten betet sie für sie.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs (Hg.), Kleine Erzählungen des alten Pfarrers von Mainau. Ein Buch zur Unterhaltung der Jugend, 1833

Neue, kühne, begeisternde Ideen erzeugt nur ein heller Kopf, der über einem glühenden Herzen steht. Der köstlichste Wein gedeiht auf Vulkanen.

Friedrich Jacobs (1764 - 1847), eigentlich Friedrich Christian Wilhelm Jacobs, deutscher klassischer Philologe, Numismatiker und Schriftsteller

Quelle: Jacobs (Hg.), Auswahl aus den Papieren eines Unbekannten, 3 Bde., 1818-22