37 Zitate von Narajana.

Wer keinen Anfang macht aus Furcht vor Schaden, ist ein feiger Wicht;
Aus Angst, daß man es nicht verdaut, versäumt man doch das Essen nicht.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Ludwig Fritze, 1888

Wenn allzufeindlich ist das Schicksal, und Menschenkraft vergebens ringt,
Dann ist’s der Wald allein, der Armen, sind sie verständig, Freude bringt.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Ludwig Fritze, 1888

Ein schlechter Mensch ist gleich einem irdenen Gefäße, leicht zu zerbrechen, schwer wieder zu vereinigen. Ein guter Mensch, wie ein goldenes Gefäß, schwer zu zerbrechen und schnell wieder zu vereinigen.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Wer nicht schnell tut, was er tun, was er nehmen und geben soll, dem trinkt die Zeit den Genuß weg.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Der Mensch geht täglich sichern Schritts dem Tod entgegen seit der Nacht,
Der allerersten, die von ihm im Mutterschoß ward zugebracht.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Ludwig Fritze, 1888

Ein Fremder ist’s, der Unsern einer – so sondert der gemeine Mann;
Die Edeln aber sehn die Erde als ihren eig’nen Hausstand an.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Ludwig Fritze, 1888

Es gibt keinen Menschen, der das Glück nicht liebte, und wer blickte nicht mit Sehnsucht auf die junge Geliebte eines andern?

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Der Träge wird von weiser Lehre auch nicht den kleinsten Vorteil finden;
Und hält er sie in seinen Händen, die Lampe leuchtet nicht dem Blinden.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Ludwig Fritze, 1888

Der Verständige stirbt gern, nicht wird er ein Bettler. Das Feuer verlöscht, doch nie wird es kalt.

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Welcher Schmerz in diesem Leben voll Trübsal ist größer, als daß die Sehnsucht nicht erfüllt wird und doch nicht ruht?

Narajana (ca. 9./10. Jh. n. Chr.), Verfasser der Fabelsammlung Hitopadesa

Quelle: Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844