289 Zitate und 6 Gedichte von Buddha.

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Laß nichts Liebes dir erwachsen!
Schlimm ist, Liebens zu verlieren.
Hast du Liebes nicht noch Leides,
wirst du nirgends Fesseln spüren.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 211. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Nicht so schnell wie Milch geronnen,
folgt der Lohn dem bösen Trachten.
Glimmt wie Feuer in der Asche
und folgt nach dem Schlimmbedachten.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 71. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Was uns trifft, entsprießt dem Denken,
geht aufs Denken stets zurücke.
Was uns trifft, quillt aus dem Denken,
Denken regelt die Geschicke.
So wir, reinem Denken dienstbar,
Worte oder Taten schufen,
folgt das Glück dem Weltenlaufe
und bleibt treu wie unser Schatten. –

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 2. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

»Kränkung litt ich, fühlte Unglimpf,
und man warf mich schmählich nieder.«
Weise die Gedanken von dir,
und der Haß verläßt dich wieder.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 4. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Mancher Mensch mag nicht bedenken,
daß uns allen winkt das Ende;
Wer den Ausgang denkt, dem schlichtet
aller Hader sich behende.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 6. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Lust nicht suchen, wohl sich zügeln,
Stärke und Vertrauen finden,
Karg beim Mahl sein: also trotzt du
Mara, wie der Fels den Winden.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 8. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920. (Anmerkung: Mara ist das Prinzip des Bösen oder die Versuchung.)

Doch wer von sich stieß die Sünde,
Bürger in dem Pflichtenlande,
Wer die Zucht liebt und die Wahrheit:
der macht Ehre dem Gewande.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 10. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920. (Anmerkung: Das gelbe Gewand ist die Robe des Bhikkhus, des Buddhistenmönchs.)

Wie der Regen strömend einbricht
in ein Haus, das schlecht bedacht ist,
Dringt das Heer der Leidenschaften
in den Geist, der schlecht bewacht ist.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 13. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Der Übeltäter trauert beide Male:
Die Trauer trifft ihn hier, die Trauer dorten.
Sieht er das Böse seines eignen Handelns,
Begleitet ihn die Trauer allerorten.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 15. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920