171 Zitate und 2 Gedichte von Jacob Burckhardt.

Man ehrt allerdings Geist und Bildung. Nur ist leider die Literatur meist ebenfalls eine Industrie geworden. […] Heute geht das wenigste noch aus innerer Nötigung hervor. Das weitmeiste hat seinen Daseinsgrund entweder im Honorar oder in der Hoffnung auf eine äußere Stellung.

Jacob Burckhardt (1818 - 1897), Jacob Christoph Burckhardt, Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Europas Kunstgeschichte

Quelle: Burckhardt, Historische Fragmente, aus dem Nachlass gesammelt von Emil Dürr. Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt 1942

Das Neue, Große, Befreiende muß kommen aus dem deutschen Geist, und zwar im Gegensatz zu Macht, Reichtum und Geschäften.

Jacob Burckhardt (1818 - 1897), Jacob Christoph Burckhardt, Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Europas Kunstgeschichte

Die Eile und Sorge verderben das Leben. Alles ist durch die Allkonkurrenz auf die höchste Schnelligkeit und auf Kampf um Minimaldifferenzen angewiesen.

Jacob Burckhardt (1818 - 1897), Jacob Christoph Burckhardt, Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Europas Kunstgeschichte

Quelle: Burckhardt, Historische Fragmente, aus dem Nachlass gesammelt von Emil Dürr. Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt 1942

Halte dich an das Neue Testament, welches immer die beste vorhandene Lösung des Daseinsrätsels ist!

Jacob Burckhardt (1818 - 1897), Jacob Christoph Burckhardt, Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Europas Kunstgeschichte

Nur das Märchen nimmt einen sich gleichbleibenden Zustand für Glück.

Jacob Burckhardt (1818 - 1897), Jacob Christoph Burckhardt, Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Europas Kunstgeschichte

Das neueste in der Welt ist das Verlangen nach Bildung als Menschenrecht, was ein verhülltes Begehren nach Wohlleben ist.

Jacob Burckhardt (1818 - 1897), Jacob Christoph Burckhardt, Schweizer Humanist und Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Europas Kunstgeschichte

Quelle: Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905 (posthum)