198463 Zitate, Aphorismen und Sprüche.

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Von Adel ist jener, den die Tugend adelt; gewöhnlich aber der, den keine Tugend erfreut.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nobilis est ille, quem virtus nobilitavit, degener est ille, quem virtus nulla beavit

In dieser Zeit ist das Geld der mächtigste Herrscher auf Erden.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

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Originaltext: In terra nummus rex est hoc tempore summus

Könige bewundern das Geld, Aristokraten beten es an.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

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Originaltext: Nummum mirantur reges, proceres venerantur

Geld führt Kriege, aber wenn es will, schafft es auch Frieden.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

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Originaltext: Nummus bella gerit, si vult pacem sibi quaerit

Geld verursacht Streitigkeiten, weil es selbst die Streitigkeiten schlichten will.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

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Originaltext: Nummus agit lites, quia vult deponere lites

Geld lügt, Geld enthüllt die Wahrheit.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

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Originaltext: Nummus mentitur, nummus verax reperitur

Ich habs immer gelesen, dass unser Wesen nichts ist als Sprung des Geblüts, und mit dem letzten Blutstropfen zerrinnt auch Geist und Gedanke.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Räuber, 1781. 5. Akt, 1. Szene, Franz

Die Welt ist so groß wie dein Hirn.

© Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

Quelle: Bänziger, Der Kopf sitzt uns im Nacken. Kurztexte und Aphorismen, 1995