200355 Zitate und Sprüche.

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Das Gemeinwesen als Quelle des Profits anzusehen, ist nicht nur schändlich, sondern vielmehr verbrecherisch und ruchlos.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Habere enim quaestui rem publicam non modo turpe est, sed sceleratum etiam et nefarium

Nichts hält das Gemeinwesen besser zusammen als die Verlässlichkeit.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nec enim ulla res vehementius rem publicam continet quam fides

Unsere Untätigkeit ist nicht im Streben nach Erholung begründet, sondern im Mangel an Möglichkeiten.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nostrum autem otium negotii inopia, non requiescendi studio constitutum est

Denn wer von einer dreiteiligen Gliederung bereits zwei Teile ausgeführt hat, dem bleibt noch ein dritter.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nam qui e divisione tripertita duas partes absolverit, huic necesse est restare tertiam

Die Natur duldet aber nicht, dass wir durch den Raub an anderen unsere Mittel, unseren Reichtum und unsere Macht vermehren.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Illud natura non patitur, ut aliorum spoliis nostras facultates, copias, opes augeamus

Ein Mensch, der der Natur gehorcht, kann keinem anderen Menschen Schaden zufügen.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: [...] hominem naturae oboedientem homini nocere non posse

Wenn aber nichts der Natur so zuwider läuft wie die Schändlichkeit und der Natur nichts so sehr entspricht wie der Nutzen, so können sicherlich in derselben Sache nicht Nutzen und Schändlichkeit liegen.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Quod si nihil est tam contra naturam quam turpitudo [...] nihilque tam secundum naturam quam utilitas, certe in eadem re utilitas et turpitudo esse non potest.

Unter dem Vorwand des Nutzens wird in der Politik ausgesprochen oft gefehlt.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Sed utilitatis specie in re publica saepissime peccatur

Und wär es auch so weit,
Dass ein Verbrechen nur vom Fall dich rettet,
So falle! Falle würdig, wie du standst.
Verliere das Kommando. Geh vom Schauplatz.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 2. Akt, 2. Auftritt, Max

Jeder Fremde, der sich fremd fühlt, [ist] ein Fremder […], und zwar so lange, bis er sich nicht mehr fremd fühlt.

Karl Valentin (1882 - 1948), eigentlich Valentin Ludwig Fey, deutscher Komiker, Volkssänger, Autor, Schauspieler und Filmproduzent

Quelle: Valentin, Die Fremden, 1940