158 Zitate und 5 Gedichte über Aberglaube.

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Man weiß, daß nirgends mehr abgeschmackter Aberglaube herrscht als unter den Spielern.

E. T. A. Hoffmann (1776 - 1822), Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, Vornamen eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart, deutscher Erzähler, Märchendichter, Komponist, Zeichner und Maler der Spätromantik, als Richter gegen Polizeidirektor von Kamptz

Quelle: Hoffmann, Die Serapions-Brüder, Gesammelte Erzählungen und Märchen, Reimer, Berlin 1819-1821. Spielerglück

Der Aberglaube ist ein eigensinnig Spiel des Herzens mit dem Kopfe, gestatten wir dem Spiele nicht allzu große Macht.

Heinrich Laube (1806 - 1884), deutscher Journalist, Schriftsteller, Kritiker und Theaterleiter, zeitweilig Wortführer des Jungen Deutschland

Quelle: Laube, Struensee. Trauerspiel in fünf Akten, 1847. Erster Akt, vierte Szene, Struensee

Nur Aberglaube webt
Aus Träumen Stoff sich zu Bekümmernissen.

Adolf Müllner (1774 - 1829), deutscher Rechtsanwalt und Schriftsteller

Quelle: Müllner, König Yngurd. Trauerspiel in fünf Akten, 1817. Erster Akt, dritte Szene, Irma