91 Zitate und 20 Gedichte über Adel.

Der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt.

Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Reise von München nach Genua

Der Adel sieht sich als einen Obelisken an, dessen Spitze der Fürst, und dessen Postament das Volk bildet.

Ludwig Börne (1786 - 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker

Quelle: Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32

Mein Adel macht mich nicht satt.

Euripides (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter

Quelle: Euripides, Die Phönikerinnen, 410/409 v. Chr. Übersetzt von Friedrich von Schiller, 1789. Polynices

Verachtet steht der Edle, welcher dürftig ist.

Euripides (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter

Quelle: Euripides, Die Phönikerinnen, 410/409 v. Chr

Beiseit mit der Geburt; ich frage: Was du bist?
Man ist ja das nicht selbst, was man geboren ist.

Pythagoras von Samos (570 - 500 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker mit politischen und ethischen Zielen

Quelle: Gleim, Die goldnen Sprüche des Pythagoras. Aus dem Griechischen von Gleim, 1786

Torheit, mit dem Verdienst der Ahnen den eigenen Unwert bedecken zu wollen!

Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand, 1826